HOME

Neue Rezepte gegen Krise: Serviert McDonald's künftig Grünkohl?

Der weltgrößte Burgerkonzern steht mit dem Rücken zur Wand. McDonald's verliert immer mehr Kunden an die Konkurrenz. Nun sieht der Fastfood-Riese offenbar Grünkohl als Hoffnungsträger.

Grünkohl bei Mc Donald's? Das Gemüse ist derzeit der letzte Schrei in der US-Öko-Szene

Grünkohl bei Mc Donald's? Das Gemüse ist derzeit der letzte Schrei in der US-Öko-Szene

Neuer Chef, alte Probleme: Der Kundenschwund bei McDonald's verschärft sich, im Februar gingen die Verkaufszahlen überraschend kräftig zurück. Die weltgrößte Burgerkette braucht dringend ein Erfolgsrezept. Nachdem der neue Chef einen Neustart angekündigt hatte, schießen Vermutungen über eine neue Produktpalette ins Kraut - beziehungsweise in den Kohl. Serviert McDonald's neben Chicken McNuggets und Big Mac bald deutsche Hausmannskost, um einen Imagewandel zu vollziehen und Bio-Hipstern zu gefallen?

Die Erwartungen waren bereits niedrig gewesen, doch mit so enttäuschenden Zahlen hatte dann doch keiner gerechnet: 4,0 Prozent weniger Fastfood als im Vorjahresmonat verkaufte McDonald's im Februar in etablierten Filialen in den USA. Ein Fehlstart nach Maß für den neuen Konzernchef Steve Easterbrook, der Anfang März vom erfolglosen Don Thompson übernommen hatte.

Angesichts der schlechten Absatzzahlen machte Easterbrook gleich zum Dienstantritt klar, wie kritisch die Lage ist. Die Vorlieben der Verbraucher hätten sich geändert, dem müsse sich McDonald's "dringend" anpassen. In ungewohnt deutlichen Worten räumte er ein, dass der "aggressive Wettbewerb" dem Konzern zusetze. Es stimmt: Der Branchenführer gerät derzeit von allen Seiten unter Druck.

Viele kleinere Konkurrenten

Die klassischen Rivalen wie Burger King oder Wendy's forcieren den Wettbewerb im Billigsegment. Doch damit nicht genug: Am oberen Ende der Preisspanne machen sich Premiumanbieter breit. Firmen wie Shake Shack, ein - noch - winziger, aber aggressiv expandierender Wettbewerber aus New York, dem erst kürzlich ein fulminanter Börsengang gelungen ist. Es gibt jede Menge kleinerer Konkurrenten - Five Guys, In-N-Out Burger, Umami, Smashburger und viele mehr, die sich steigender Beliebtheit erfreuen.

Sie alle versprechen bessere Qualität und gesündere Zutaten und folgen damit dem Trend des "Casual Fastfood". Mit Wraps, Salaten und Apfelstücken hat auch McDonald's schon versucht, auf diesen Zug zu springen. Doch eine auf Kalorienbomben gebaute Unternehmenshistorie steht einem erfolgreichen Imagewandel bislang offenbar im Weg. Stattdessen punkten Ketten wie Chipotle Mexican Grill oder Panera, die zwar auch kein Diät-Essen im engeren Sinne verkaufen, es aber irgendwie schaffen, sich erfolgreich als Bio-Anbieter positionieren.

Grünkohl in US-Metropolen total angesagt

Sieht so auch die Zukunft von McDonald's aus? Schwer vorzustellen, doch Easterbrooks erste Entscheidungen deuten in diese Richtung. Unmittelbar nach seiner Amtsübernahme gab McDonald's neue Richtlinien für den Verkauf von Antibiotika-Hühnerfleisch bekannt. In den etwa 14.000 US-Schnellrestaurants komme Geflügel mit Medikamenten, die auch bei der Behandlung von Menschen verwendet werden, nicht mehr auf den Tisch. So solle das Risiko gesenkt werden, dass die Antibiotika in der Humanmedizin nicht mehr wirken.

Auch wenn McDonald's damit nur Wettbewerbern folgt und der Schritt von Kritikern wie Greenpeace als halbherzig bewertet wird, könnte er wegweisend sein. Der TV-Sender CNBC will bereits aus gut informierten Kreisen erfahren haben, dass die Speisekarte bald um Grünkohl ergänzt werden könnte. Das Gemüse ist in Metropolen wie New York derzeit der letzte Schrei in der Öko-Szene.

"McDonald's wird ganz klar versuchen, die Wahrnehmung der Kunden für seine Qualität zu verändern", sagt Experte Mark Kalinowski vom Analysehaus Janney Capital. Grünkohl könne dabei behilflich sein und in Salaten oder als Smoothie zum Einsatz kommen. Zumindest Anlegern gefiel das: Die McDonald's-Aktie stieg am Dienstag trotz der erschreckend schwachen Verkaufszahlen.

mad/Hannes Breustedt, DPA / DPA
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.