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Falten im Stoff, glänzende Sitzflächen: Diese Mängel müssen Kunden beim Möbelkauf hinnehmen

Bei Polstermöbeln können schon schnell nach dem Kauf Falten oder Sitzmulden entstehen. Doch reklamieren können Kunden diese vermeintlichen Mängel nur selten. Stiftung Warentest zeigt die häufigsten Klagegründe.

Aufstehen, hinsetzen, auf der Sitzfläche rumrutschen, wieder aufstehen: Sessel, Sofas und Co. müssen einiges aushalten. Durch Beanspruchung entsteht der so genannte Spiegelsitz, also eine glänzende Stelle auf der Sitzfläche. Das ist Nummer 4 der Beschwerde-Gründe bei Verbrauchern. Allerdings: Alle vier gelten als normale Gebrauchsspuren, eine Reklamation hat wenig Aussicht auf Erfolg.

Aufstehen, hinsetzen, auf der Sitzfläche rumrutschen, wieder aufstehen: Sessel, Sofas und Co. müssen einiges aushalten. Durch Beanspruchung entsteht der so genannte Spiegelsitz, also eine glänzende Stelle auf der Sitzfläche. Das ist Nummer 4 der Beschwerde-Gründe bei Verbrauchern. Allerdings: Alle vier gelten als normale Gebrauchsspuren, eine Reklamation hat wenig Aussicht auf Erfolg.

Im Möbelhaus sah das Sofa noch fantastisch aus: straff gespannter Stoff, schnurgerade Sitzfläche, fehlerfreier Bezug. Doch kaum steht das gute Stück in den eigenen vier Wänden verwandelt es sich. Der Polsterbezug wirft Falten, der Stoff bekommt kleine Knötchen und eine hässliche Sitzmulde entsteht.

Keine Reklamation möglich

Das muss doch ein Grund für eine Reklamation sein, denkt sich der Kunde. Doch Recht bekommen nur die wenigsten Verbraucher, berichtet auch die "Stiftung Warentest". Rund 500 Gerichtsgutachten hat der Verbraucherrat des Deutschen Instituts für Normung analysiert. 81 Prozent der Reklamationen (bei Polstermöbeln) waren unberechtigt, fanden die Gutachter heraus. 

Stiftung Warentest stellt vier besonders häufige Kundenbeschwerden vor - ohne, dass es vor Gericht Aussicht auf Erfolg gibt. 

kg
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