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Pharma: Ungebrochener Boom bei Internet-Apotheken

Geiz macht erfinderisch: Mittlerweile bestellen etwa eine Million Deutsche ihre Medikamente bei Internet-Apotheken. Kein Wunder - werben einige sogar mit der Erstattung der Praxisgebühr. Pannen gibt es trotzdem.

Die Apotheken vor Ort haben Konkurrenz bekommen: Wer bei einer Internet-Apotheke bestellt, kann sich den Weg zur Apotheke sparen, aber auch viel Geld - wenn die Online-Apotheke hält, was sie verspricht. Ein Anbieter wirbt sogar damit, Kunden, die ein rezeptpflichtiges Medikament bestellen, die Praxisgebühr gutzuschreiben. Generell scheint das Geschäft der Internet-Apotheken zu boomen: Nach einem Bericht der Verbraucherzeitschrift "Guter Rat" bestellen mittlerweile etwa eine Million Deutsche auf diese Art und Weise ihre Medikamente.

Apotheken-Verband bleibt skeptisch

Doch gibt es auch Skepsis gegenüber den neuen Anbietern. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände (ABDA) steht dem Versandhandel von Medikamenten misstrauisch gegenüber. Zwar finde der Verband die Kostenersparnis für die Verbraucher positiv, insbesondere für chronisch Kranke, doch seien mit der Bestellung über das Internet einige Risiken verbunden: Zu lange Wartezeiten, Verwechslungen von Bestellungen, Indiskretion bei Kundendaten, schlechte Beratung oder gar ein Zusammenbruch der Computersysteme, wie es 2003 in den USA einen Fall bei einem kalifornischen Versandhandel gab.

Nach einem Totalausfall des Systems sind 4.700 Kunden falsch beliefert worden. Manchen Patienten wurden sogar Lieferungen mit korrekten Packungsbeschriftungen geschickt, die aber letztlich doch die falschen Medikationen enthielten. "Dieser Vorfall belegt erneut, dass der Versand von Arzneimitteln von Faktoren abhängig ist, die in ihrer Vielzahl nicht zu kontrollieren sind. Ohne die kontrollierte Abgabe ist Arzneimittelsicherheit aber unmöglich", sagt Hans-Günter Friese, Präsident der ABDA.

53 Mal die selbe Antwortmail

Auch Wolfgang Schulz, Rechtsanwalt in Berlin, musste mehr als drei Wochen auf seine Medikamente warten. Nachdem der chronisch Kranke beim Online-Vertrieb DocMorris seine rezeptpflichtigen Medikamente bestellt hatte, wollte er nach einer Woche Wartezeit wissen, wann die Medikamente geliefert werden. Über die kostenpflichtige Kundenhotline sei niemand erreichbar gewesen und auch auf seine E-Mail-Anfragen erhielt er zunächst keine Antwort - später habe er dafür 53 Mal die selbe Antwortmail bekommen. Durch einen Kollegen erhielt er dann doch noch eine andere, inoffizielle Telefonnummer, über die er endlich einen Ansprechpartner bekam. Nach Auskunft von DocMorris sei sein Paket zunächst zu einer falschen Adresse geschickt worden und wieder zurückgekommen. Das Paket sei nun erneut unterwegs. Nach insgesamt drei Wochen war es dann soweit: Schulz erhielt sein Medikamentenpaket.

"Extrem" hohe Nachfrage

Eine Sprecherin von DocMorris sagt, auf Grund einer "extrem" hohen Nachfrage, die seit der Gesundheitsreform bestehe, sei die Kundenhotline permanent überlastet gewesen. Es sei somit gut möglich, dass viele Kunden keinen Ansprechpartner erreicht hätten. Das Paket sei tatsächlich wegen einer vertauschten Postleitzahl wieder zurückgekommen. Das erneute Versenden des Paketes mit einem kleinen Präsent und Entschuldigungsschreiben habe sich verzögert, da die "Ostertage dazwischen lagen". Bezüglich des immensen Mailverkehrs vermutet die Sprecherin, dass Schulz immer wieder auf "automatisierte Antwortmails" der Firma antwortete. Eine Antwortmail bekommt jeder Kunde als erste Reaktion auf seine Mail - mit der Bitte, nicht darauf zu antworten, da sonst eine Kettenreaktion in Gang komme. Die lange Wartezeit musste Schulz mit anderen, eigens finanzierten Schmerzmitteln überbrücken - das Rezept für die Medikamente hatte bei der Online-Apotheke gelegen. Auf seine Forderung nach Schadensersatz erhielt er eigenen Angaben zufolge nie eine Reaktion.

Heike Thienhaus, AP / AP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(