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Pixar Übernahme: Für 7,4 Milliarden schwimmt Nemo im Disneyland

Für die Summe von 7,4 Milliarden Euro könnte Pixar bald Disney gehören. Der US-Medienkonzern Walt Disney hat eine Kaufofferte für die Pixar Animation Studios vorgelegt.

Der US-Medienkonzern Walt Disney hat am Dienstag eine Kaufofferte für die Pixar Animation Studios vorgelegt. Das Unternehmen teilte in Los Angeles mit, es wolle Pixar per Aktientausch im Volumen von 7,4 Milliarden Dollar übernehmen. Disney-Chef Robert Iger wertete den geplanten Zukauf im computeranimierten Filmgeschäft als einen "Wachstumsmotor" für den Gesamtkonzern. Die beiden Firmen sind bereits seit mehreren Jahren Partner. Das gesamte Geschäft soll im Sommer unter Dach und Fach gebracht werden. Pixar-Chef Steve Jobs, der auch den Apple-Konzern leitet, wird nach der Übernahme auch im Disney-Direktorium sitzen.

Angebot höher als erwartet

Die Boards beider Unternehmen haben das Geschäft bereits gebilligt, bei dem 2,3 Disney-Aktien je Pixar-Anteilschein ausgegeben werden sollen. Das Volumen von 7,4 Milliarden Dollar wurde in Expertenkreisen als etwas höher als erwartet eingestuft, so auch von Dennis McAlpine von McAlpine Associates.

Zu Pixars Kassenschlagern zählen Filme wie "Findet Nemo", "Toy Story" oder "Die Unglaublichen". Disney war Jahrzehnte lang Marktführer im Bereich handgezeichneter Zeichentrickfilme wie "Pinocchio" und "Der König der Löwen", hatte aber in den vergangenen Jahren Schwierigkeiten, sich zu behaupten.

Reuters / Reuters