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Quartalsergebnis des Börsenneulings: Osrams Umsatz schrumpft

Kaum an der Börse muss sich Osram mit Umbrüchen der Branche herumplagen. Zudem macht der rückläufige Umsatz mit klassischen Lampen dem Lichtspezialisten zu schaffen.

Der Lichtspezialist Osram hat auch im dritten Geschäftsquartal die Umbrüche in der Branche zu spüren bekommen. Beim Börsenneuling schrumpfte der Umsatz in der Zeit zwischen April und Ende Juni um zwei Prozent auf 1,28 Milliarden Euro, wie die ehemalige Siemens-Tochter am Mittwoch mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) schnellte von 6 Millionen auf 22 Millionen Euro nach oben. Der Gewinn unter dem Strich sackte indes um drei Viertel auf 14 Millionen Euro ab.

Dahinter stecken vor allem Kosten für den Konzernumbau in Höhe von 72 Millionen Euro. Während der Umsatz im Geschäft mit klassischen Lampen weiter zurück ging, wuchs der Erlös bei den LED-Produkten. Diese machen mittlerweile mehr als 30 Prozent des Umsatzes aus. Unter dem Strich hatte Osram 2012 einen Verlust von 378,3 Millionen Euro erlitten. Für das laufende Geschäftsjahr (30. September 2013) rechnet der Vorstand nun aber mit einem Überschuss. Weltweit streicht der Konzern Tausende Stellen und verkauft oder schließt Fabriken.

ds/DPA / DPA
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