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Schwarzbuch: Ohrfeigen für schwarze Börsen-Schafe

Pleiten, Skandale, unkorrektes Verhalten: Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger stellte ihr "Schwarzbuch Börse" für das Jahr 2005 vor. Darin wird aktionärsfeindliches Verhalten abgewatscht - auch einige prominente Unternehmen sind betroffen.

An der Börse tummeln sich nach Ansicht von Aktionärsschützern auch Jahre nach der Skandalserie am Neuen Markt noch schwarze Schafe. 2005 hätten sich mehr als 50 Unternehmen neu listen lassen, sagte der Vorsitzende der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK), Klaus Schneider, am Dienstag bei der Vorstellung des "Schwarzbuch Börse" in München. "Leider befinden sich unter den Zugängen nicht nur seriöse Unternehmen." Im "Schwarzbuch Börse" listet die SdK mehrere Dutzend Pleiten und Skandale 2005 auf.

Mit dabei: Telekom, Infineon, Grohe

Neben zahlreichen kleineren Unternehmen tauchen darin auch große Namen wie Telekom, Infineon oder Grohe auf. Die Telekom habe es mal wieder eindrucksvoll geschafft, die Kleinaktionäre vor den Kopf zu stoßen, kritisierte die SdK. "Diesmal waren die Gelackmeierten die Aktionäre der börsennotierten Internettochter T-Online." Obwohl der Ausgabepreis ihrer Aktien bei 27 Euro gelegen habe, sollten sie bei der Verschmelzung von T-Online mit dem Mutterkonzern Telekom mit einem Drittel des ursprünglichen Preises abgespeist werden.

Auch der Chiphersteller Infineon zog den Ärger der Aktionärschützer auf sich. Während der Deutsche Aktienindex DAX im Jahr 2005 um mehr als 25 Prozent gestiegen ist, habe die Infineon-Aktie ein Minus verbucht. Bei der strategisch wichtigen Entscheidung über den Verkauf der verlustreichen Speicherchip-Sparte seien die Aktionäre außen vor geblieben. "Obwohl die für 42 Prozent der Umsätze steht und eine Abtrennung praktisch die Zerschlagung des Konzerns bedeuten würde, will das Unternehmen die Aktionäre nicht über den Schritt abstimmen lassen", kritisiert die SdK.

Heuschrecken zerfleischten Grohe

Der Sanitäranlagen-Hersteller Grohe war aus Sicht der SdK im Jahr 2005 das große Negativbeispiel für die Methoden der als "Heuschrecken" bekannt gewordenen angelsächsischen Finanzinvestoren. "Gleich zwei Investoren richteten den Traditionskonzern Grohe zugrunde", urteilten die Aktionärsschützer.

Zu den erfreulichen Entwicklungen im Börsenjahr 2005 gehörte für die SdK die Stärkung der Aktionärsrechte durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) im Fall des Medienunternehmens EM.TV. Darin sei erstmals entschieden worden, dass nicht nur der Vorstand einer Aktiengesellschaft für eine Falschmeldung haftbar ist, sondern auch die Firma als Gesamtschuldner. Dadurch steigen die Chancen geprellter Anleger, finanzielle Entschädigung für ihre Verluste zu erhalten.

DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.