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Sendergruppe ProSiebenSat1: Ex-Spiegel-Chef Aust kauft N24

Nachrichten seien nicht unbedingt für alle Zuschauer wichtig, sagte ProSiebenSat1-Chef Thomas Ebeling kürzlich. Jetzt zieht er die Konsequenzen und verkauft den Nachrichtensender N24 - an einen altgediegenen Nachrichtenmann: Stefan Aust.

Die Fernsehgruppe ProSiebenSat1 hat nach monatelanger Suche einen Käufer für den verlustträchtigen Nachrichtensender N24 gefunden. Den Zuschlag habe ein Bieterkonsortium um das N24-Management sowie den früheren "Spiegel"-Chefredakteur Stefan Aust erhalten, teilte ProSiebenSat1 am Mittwoch mit.

Neben Aust gehören zu den Käufern Thorsten Pollfuß, kaufmännischer Leiter von Spiegel TV, N24-Chef Torsten Rossmann, sowie die beiden N24-Manager Frank Meißner und Karsten Wiest. Sie übernehmen alle Anteile an dem Nachrichtensender und einer Produktionsgesellschaft, die das "Sat1-Frühstücksfernsehen" und das "Sat1-Magazin" produziert. Damit entstehe der größte unabhängige TV-Informationsproduzent in Deutschland, heißt es in einer Mitteilung der N24 Media GmbH.

Stellenabbau nach Verkauf

Demnach sollen die Sender auch nach dem Verkauf inhaltlich eng verbunden bleiben. Für die Nachrichtenformate und weitere Programmplätze von Sat1 und ProSieben wird das neue Unternehmen mit Sitz in Berlin Beiträge liefern.

Für die Mitarbeiter von N24 hat der Verkauf Folgen: Von den derzeit noch 227 Jobs werden viele gestrichen, so dass der Sender nach den Restrukturierungsmaßnahmen nur noch 141 Stellen haben wird. Auch das Programm von N24 verändert sich. Künftig will sich der Sender stärker auf Politikberichterstattung konzentrieren. Am Nachmittag sollen verstärkt Dokumentationen und Reportagen gezeigt werden.

ProSiebenSat1-Chef Thomas Ebeling hatte Ende 2009 gesagt, er prüfe den Verkauf von N24. Mit seiner Äußerung, Nachrichten seien zwar "für das Image bei Politikern wichtig, aber nicht unbedingt bei allen Zuschauern", hatte er viel Kritik bekommen. Medienberichten zufolge gab ProSiebenSat1 rund 40 Millionen Euro im Jahr für N24 aus. Diesen Preis wollte die Sendergruppe demnach senken.

Der Münchner TV-Gruppe entstünden durch das Ausscheiden von N24 aus dem Konzernverbund im zweiten Quartal Kosten bis zu 41 Millionen Euro sowie Abschreibungen von bis zu zwölf Millionen Euro.

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Reuters/DPA/APN/AFP / DPA / Reuters
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?