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stern-Umfrage: Deutsche für Euro-Austritt Griechenlands

Fast die Hälfte der Deutschen spricht sich für einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone aus. In einer stern-Umfrage stärkt zudem eine breite Mehrheit der Kanzlerin und ihrem Sparkurs den Rücken.

Kurz vor der mit Spannung erwarteten Neuwahl in Griechenland ist jeder zweite Deutsche (49 Prozent) dafür, dass Athen die Euro-Zone verlässt. Das ergab eine Umfrage für das Hamburger Magazin stern. Nur 39 Prozent meinen, die Griechen sollten den Euro behalten.

Ein Aufweichen der Sparanstrengungen kommt für die meisten Deutschen nicht infrage. 62 Prozent wünschen, dass Kanzlerin Angela Merkel ihrer bisherigen Linie treu bleibt, auch wenn die Kritik - etwa aus Frankreich - an ihrem Sparkurs lauter wird. 59 Prozent haben auch kein Verständnis für Griechen, die Gegner der Konsolidierungspolitik wählen wollen.

Viele Deutsche sorgen sich, dass die Krise um Griechenland den Euro gefährden könnte: Jeder Dritte (35 Prozent) hat davor große (29 Prozent) oder sehr große (6 Prozent) Angst. 38 Prozent äußern etwas Angst.

Trotz der unsicheren Entwicklung in Griechenland sagen zwei von drei Deutschen (65 Prozent), dort könne man unbesorgt Urlaub machen. Ein Drittel (32 Prozent) hätte jedoch Bedenken, derzeit in dem Inselstaat die Ferien zu verbringen.

Datenbasis: 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger am 30. und 31. Mai 2012, statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte. Institut: Forsa.

mw/kng
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.