Strukturreform

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Schiffscontainer am Hamburger Hafen

Wirtschaftsinstitute: Investitionspaket bringt ohne Reformen nur kurzfristig Wachstum

Die führenden Wirtschaftsinstitute haben gewarnt, dass das Investitionspaket der Bundesregierung ohne Strukturreformen nur kurzfristig Wachstum bringen wird. In ihrem am Donnerstag veröffentlichten Herbstgutachten prognostizierten die fünf Institute für 2026 und 2027 einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1,3 beziehungsweise 1,4 Prozent. "Angesichts anhaltender struktureller Schwächen wird diese Dynamik allerdings nicht von Dauer sein", erklärte Geraldine Dany-Knedlik vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).
SPD-Chef Klingbeil

Klingbeil warnt vor sozialer Schieflage bei geplanten Sozialreformen

SPD-Chef Lars Klingbeil hat die Regierungskoalition vor Ungerechtigkeit bei den geplanten Sozialreformen gewarnt. "Wir brauchen Strukturreformen, um die Beiträge dauerhaft stabil zu halten", sagte Klingbeil den Funke-Zeitungen vom Samstag. "Dabei erwarte ich von allen Verantwortlichen mehr Phantasie als einfach nur Leistungskürzungen für die Arbeitnehmer." Bei allen Reformen müsse gelten: "Wir bleiben ein Land, das Menschen hilft, die in Not geraten, die krank werden und Hilfe brauchen."  
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ESM-Chef Regling Griechenland muss weiter reformieren

Hinsichtlich der Fortschritte in der Schuldenkrise hat der Chef des Euro-Rettungsfonds ESM, Klaus Regling, Griechenland gelobt. Jedoch müsse das Land "noch viele Strukturreformen vornehmen".