Zinsschritt

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EZB in Frankfurt am Main

EZB sieht steigende Inflationsrisiken - aber noch keinen Bedarf für Zinsschritte

Trotz steigender Preise wegen des Iran-Kriegs sieht die Europäische Zentralbank (EZB) vorerst weiter von möglichen Zinserhöhungen ab. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hob am Donnerstag in Frankfurt am Main hervor, dass sich zuletzt die "Aufwärtsrisiken" für die Inflation, aber auch die "Abwärtsrisiken" für das Wirtschaftswachstum erhöht hätten. Zugleich bekräftigte sie die Entschlossenheit des EZB-Rats, die Inflation zu zähmen und mittelfristig wieder auf zwei Prozent zu bringen.
Video: US-Notenbank verkürzt Zinsschritt

Video US-Notenbank verkürzt Zinsschritt

STORY: Die US-Notenbank schaltet angesichts der abflauenden Inflation in den USA einen weiteren Gang zurück. Bei ihrem ersten Zinsentscheid im neuen Jahr erhöhte die Federal Reserve den Schlüsselsatz am Mittwoch nur um einen Viertel-Prozentpunkt - auf die neue Spanne von 4,50 bis 4,75 Prozent. Damit kehrt nach einer Serie relativ aggressiver Zinsschritte wieder etwas Normalität in der Geldpolitik ein. Fed-Chef Jerome Powell bekräftigte allerdings am Mittwoch, dass fortlaufende Zinsanhebungen angemessen seien, um die Inflation zur Zielmarke von zwei Prozent zurückzubewegen. Die Fed hatte bereits im Dezember den Leitzins nur noch um einem halben Punkt angehoben. Zuvor hatte sie ihn vier Mal in Folge um jeweils 0,75 Prozentpunkte nach oben getrieben, um die Inflationswelle zu brechen.
Video: US-Notenbank erhöht Leitzins um 0,75 Prozentpunkte

Video US-Notenbank erhöht Leitzins um 0,75 Prozentpunkte

STORY: Die Federal Reserve schraubt erneut den Leitzins deutlich nach oben. Wie der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell am Mittwoch bekannt gab, steigt die Rate um 75 Basispunkte auf eine Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent. Zugleich signalisierte Powell, dass die Fed im Dezember oder im Februar das Tempo etwas herausnehmen könnte. Eine Pause stellte er aber nicht in Aussicht. "Meiner Meinung nach ist es sehr verfrüht, über eine Pause bei der Zinserhöhung nachzudenken oder zu sprechen. Wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Wir brauchen kontinuierliche Zinserhöhungen, um ein Niveau zu erreichen, das ausreichend restriktiv wirkt. Und wir wissen natürlich nicht genau, wo das ist." Die Entscheidung der Fed löste an den Märkten ein Wechselbad der Gefühle aus. In der Hoffnung auf ein künftig langsameres Zinstempo der US-Notenbank griffen US-Anleger zunächst bei Aktien zu, bekamen dann aber kalte Füße. Vor allem Powells Absage an eine Zinspause wirkte als Stimmungsbremse. Angesichts einer Inflationsrate von zuletzt 8,2 Prozent steht die Notenbank geldpolitisch weiter unter Zugzwang. Manche Ökonomen fürchten, dass der US-Wirtschaft im Zuge der Zinserhöhungen die Puste ausgeht und eine Rezession ausbricht. Laut Powell hat sich der Korridor für eine "sanfte Landung" der Wirtschaft verengt. Es sei aber immer noch möglich, dass eine Rezession vermieden werde könne.
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Leitzins-Erhöhung Europäische Zentralbank startet die Zinswende

Europas Währungshüter verabschieden sich von der Politik des billigen Geldes. Aufgrung der steigenden Inflationsgefahr erhöht die Europäische Zentralbank den Leitzins um einen Viertel-Prozentpunkt. Weitere Anhebungen werden in den nächsten Monaten erwartet.
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Finanzkrise US-Zinssenkung enttäuscht Wall Street

Um die amerikanische Wirtschaft zu retten, greift die US-Notenbank Fed zu drastischen Mitteln: Die Währungshüter senkten den Leitzins um satte 75 Punkte. Das billigere Geld soll die amerikanische Wirtschaft, die von der Hypotheken- und Kreditkrise schwer gebeutelt ist, vor der Rezession retten und die stockende Kreditvergabe ankurbeln.