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Mitarbeiter um Lohn geprellt: Vapiano frisiert die Arbeitszeitkonten - und sagt sorry

Betrügerische Filialleiter von Vapiano haben die Arbeitszeit der Mitarbeiter systematisch nach unten korrigiert  - um den eigenen Gewinn zu steigern. Jetzt entschuldigt sich das Unternehmen für das dreiste Vorgehen.

Die Restaurantkette Vapiano soll nachträglich die Arbeitszeit von Mitarbeitern manipuliert haben. Jetzt entschuldigt sich das Unternehmen. 

Die Restaurantkette Vapiano soll nachträglich die Arbeitszeit von Mitarbeitern manipuliert haben. Jetzt entschuldigt sich das Unternehmen. 

Ehemalige Mitarbeiter der Restaurantkette Vapiano erheben schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Arbeitgeber. In einigen Filialen soll die Arbeitszeit der Angestellten manipuliert worden sein, berichtet die "Welt am Sonntag" ("WamS"). Nachträglich wurden die geleisteten Arbeitsstunden reduziert. Auch bei Auszubildenden wurde die Arbeitszeit reduziert, so dass sie auf dem Papier nur so viel gearbeitet haben, wie sie vertraglich dürfen. Tatsächlich haben die Azubis aber viel mehr gearbeitet - und bekamen diese Mehrarbeit nicht einmal vergütet. Auf ihre Kosten machten einige Restaurants - unter anderem in Süddeutschland, Hessen und Berlin - satte Gewinne.

Offenbar hofften die Geschäftsführer der betroffenen Restaurants, dass die Manipulation den Angestellten nicht auffallen würde. Und sie gingen dabei laut der "Welt"recht geschickt vor, denn es fehlten nie ganze Stunden, sondern immer nur wenige Minuten pro Tag. Auf einen Monat gerechnet lohnte sich der Trick dennoch für das Unternehmen.

Bis zu zwei Stunden fehlten bei den Mitarbeitern am Ende auf der Lohnabrechnung. Sechs Ex-Mitarbeiter hatten per eidesstattlicher Versicherung ausgesagt, dass sie selbst die Arbeitszeiten frisiert hatten oder von solchen Vorgängen gewusst haben. 

"Kriminelle Energie"

Die Firmenführung von Vapiano zeigt sich entsetzt.  "So etwas darf nicht passieren. Ich habe daher die unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers mit einer schonungslosen und rückhaltlosen Aufklärung der Vorfälle beauftragt. Bei aufgedecktem Fehlverhalten werden wir personelle Konsequenzen ziehen", sagt Jochen Halfmann, künftiger Vorstandschef von Vapiano. Sein Vorgänger und noch amtierende Unternehmenschef Gregor Gerlach geht sogar noch weiter - es bedürfe schon fast krimineller Energie, so gegen die Regeln zu verstoßen, sagt er. 

"Es war ein Fehler"

Doch offenbar geht die Geschichte noch weiter. Wie die "WamS" nun berichtet, seien Fotos von und Informationen über die Reporterin, die die Geschichte recherchierte hatte, in einigen Vapiano-Restaurants aufgehängt und auch per Whatsapp verschickt worden. So sollten Mitarbeiter davon abgehalten werden, mit ihr über die Misstände zu sprechen. Diese Nachrichten stammten laut "Wams" von einem Bezirksmanager, der seine Filialleiter vor der Journalistin warnt. Damit handelt es sich offenbar nicht um eine einzelne Filiale, die mit unsauberen Methoden arbeitet, sondern zumindest um Bezirke, die sich nicht von der Reporterin in die Lohnabrechnung schauen lassen wollten. "Es war ein Fehler. Und Vorstand und Zentrale sind alles andere als glücklich darüber. Alle Bezirksleiter sind aus diesem Anlass sensibilisiert worden, welche Wirkung ein solches Handeln haben kann", sagt Mirko Kaminski, Chef der Agentur "achtung!", die Vapiano betreut. Die Wirtschaftsprüfer von PriceWaterhouseCoopers sollen nun "mit einer schonungslosen und umfassenden Untersuchung" aufklären. 

Vapiano am Pranger

 

 Für das Unternehmen scheinen seit Wochen die Negativ-Schlagzeilen nicht abzureißen. Bereits im März entwickelte sich aus einer humorvollen Kolumne in den sozialen Netzwerken "Nudelgate", kurz darauf verunglimpfte Vapiano-Chef Gerlach die Kunden mit dem Ausspruch: "Unsere Fans stehen gerne an" und der "Welt" hetzte das Unternehmen im Mai einen Medienanwalt auf den Hals, weil bereits Recherchen zu Vapiano"fragwürdig" erschienen. 

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(