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Weniger Arbeit, mehr Geld: Porsche-Werk in Stuttgart senkt Wochenarbeitszeit

Gleicher Lohn bei weniger Arbeitszeit: Für die Mitarbeiter der Produktion im Stuttgarter Porsche-Werk wird die Arbeitszeit gesenkt. Grund für die Maßnahme ist eine deutliche Produktivitätssteigerung.

Porsche senkt an seinem Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen die Wochenarbeitszeit. Eine Stunde pro Woche weniger müssen die 3.500 Mitarbeiter in der Produktion künftig arbeiten. Die Arbeitszeit wird in zwei Stufen auf 34 Stunden gesenkt, der Lohn der Arbeitnehmer bleibt aber gleich, sagte Betriebsratschef Uwe Hück der Branchenzeitung "Automobilwoche“.

"Durch die Produktivitätssteigerung in der Produktion in Zuffenhausen nimmt der Stress meiner Kolleginnen und Kollegen zu. Dafür brauchen wir ein Ventil." Vor vier Jahren seien in Zuffenhausen noch 142 Autos am Tag gefertigt worden, inzwischen seien es mehr als 200. Zwar seien neue Mitarbeiter eingestellt worden, andererseits sei aber eben die Produktivität enorm gestiegen, begründete Hück die Arbeitszeitverkürzung. "Jetzt wollen wir das Thema auch für den Standort Leipzig vorantreiben", sagte er. Die VW-Tochter Porsche hat sich deutliche Absatzsteigerungen vorgenommen.

juho/Reuters / Reuters