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Zwölf Milliarden Euro: Hypo Real Estate erhält neue Garantien

Der angeschlagene Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate erhält weitere Garantien aus dem staatlichen Banken-Rettungsfonds. Mit den nun zugesagten zwölf Milliarden Euro erhöht sich die Garantiesumme für die HRE auf bisher 42 Milliarden Euro. Doch die Gespräche sind noch nicht abgeschlossen.

Der angeschlagene Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) erhält weitere zwölf Milliarden Euro Garantien aus dem staatlichen Banken-Rettungsfonds SoFFin. Das teilte das Unternehmen mit. Damit beträgt der Garantierahmen mittlerweile 42 Milliarden Euro.

Die zur Hypo-Real-Estate-Gruppe gehörende Hypo Real Estate Bank AG könne die zusätzlichen Garantien des SoFFin zur Besicherung von auszugebenden Schuldverschreibungen nutzen, hieß es. Diese würden zum 12. Juni 2009 zur Rückzahlung fällig. Die Hypo Real Estate Bank AG zahlt nach Angaben des Unternehmens an den SoFFin wiederum eine zeitanteilig berechnete Bereitstellungsprovision in Höhe von 0,1 Prozent auf den nicht in Anspruch genommenen Teil des Garantierahmens. Für ausgestellte Garantien sei eine Provision in Höhe von 0,5 Prozent pro Jahr zu zahlen.

Die Gespräche der Hypo-Real-Estate-Gruppe mit dem SoFFin über die Gewährung längerfristiger und umfassender Maßnahmen zur Liquiditäts- und Kapitalunterstützung der Gruppe seien noch nicht abgeschlossen. Im Oktober waren dem Institut 50 Milliarden Euro an Liquiditätshilfen zugesagt worden, um die HRE vor der Pleite zu retten. Anfang Dezember erhöhte der SoFFin seine Garantien für den Immobilienfinanzierer um 10 Milliarden Euro auf 30 Milliarden.

AP / AP