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Öffnungszeiten und SChließungen In der Coronakrise: Was bleibt geöffnet, was wird geschlossen?

Schild mit der Aufschrift "Diese Woche sind unsere Öffnungszeiten etwas anders" vor einem Apple-Store in München
Ein von den Maßnahmen der Bundesregierung betroffener Apple Store in München muss die Türen für einige Zeit schließen.
© Peter Kneffel / DPA
Am Montag verkündete Bundeskanzlerin Angela Merkel Maßnahmen, die den Alltag aller Deutschen massiv beeinflussen. Lesen Sie hier, welche Geschäfte wann geöffnet sind – und was vorerst für Sonntage gilt.

Mit drastischen Maßnahmen will die Bundesregierung die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus eindämmen. Am Montag beschloss der Krisenstab in Berlin auch massive Einschnitte für Restaurants und den Einzelhandel. Für Bayern rief Ministerpräsident Marcus Söder gar den Katastrophenfall aus. Im Freistaat gelten damit noch einmal leicht abweichende Regeln. Lesen Sie hier, welche Geschäfte vorerst weiter öffnen dürfen und welche Regelungen für den Sonntag gelten.

Diese Geschäfte und Läden bleiben geöffnet

Um die die Grundversorgung der Menschen weitgehend sicherzustellen, dürfen die folgenden Geschäfte und Gewerke vorerst weiter Kunden empfangen:

  • sämtliche Lebensmittelgeschäfte
  • Tierfuttergeschäfte
  • Apotheken und Drogerien
  • Sanitätshäuser
  • Tankstellen   
  • Banken und Sparkassen
  • Poststellen
  • Friseure
  • Reinigungen und Waschsalons
  • Zeitungskioske
  • Bau- und Gartengroßmärkte
  • Großhandel

Öffnungszeiten: Diese Regeln gelten bis auf Weiteres

Für die genannten Geschäfte hat die Bundesregierung das Sonntagsverkaufsverbot vorübergehend ausgesetzt. Die Besitzer dürfen ihre Läden damit ab dem 22. März zwischen 12 und 18 Uhr für Kunden öffnen.

Im Zuge des von Ministerpräsident Markus Söder ausgerufenen Katastrophenfalls gelten in Bayern zudem veränderte Regelungen für die Wochentage. Demnach dürfen die Inhaber der oben genannten Geschäfte montags bis samstags um 6 Uhr öffnen und ihre Kunden bis 22 Uhr bedienen. 

Fahrradwerkstätten bleiben geöffnet

Die von der Bundesregierung verabschiedeten Corona-Richtlinien betreffen auch den Fahrradhandel – das Reparieren von Fahrrädern soll aber weiterhin möglich sein. Die Verbände der Fahrradwirtschaft versicherten am Dienstag in einem gemeinsamen Statement, dass die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus begrüßt würden. "Wir gehen in der Umsetzung davon aus, dass Fahrradwerkstätten ihre Dienstleistungen weiter anbieten können", heißt es in der Erklärung. "Schließlich wird das Fahrrad in den nächsten Wochen neben dem Auto das wichtigste Verkehrsmittel sein, da es infektionssicher von jedermann genutzt werden kann. "Nach Angaben des Verbands des Deutschen Zweiradhandels gibt es in Deutschland etwa 3800 Verkaufsstellen von Fachhändlern – darunter seien rund 3000 eingetragene Handwerksbetriebe, die Reparaturen anbieten.

Laut der Vereinbarung von Bund und Ländern dürfen auch Handwerker und Dienstleister ihren Tätigkeiten weiter nachgehen.

js DPA

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