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Sieger 2002: Spielend zur Existenzgründung

Wie ist das, eine Firma zu gründen? Ein großer Spaß, zumindest bei der StartUp-Werkstatt. Aufgabe des Wettbewerbes: Innerhalb von vier Monaten ein fiktives Unternehmen auf die Beine stellen.

3.300 Schülerinnen und Schüler in 660 Teams nahmen 2002 am Internetplanspiel »StartUp-Werkstatt« teil. Über das Lösen von zwölf Aufgaben - vom Entwickeln einer Geschäftsidee bis zur Webpage - haben sie (virtuell) ein eigenes Unternehmen gegründet.

Ausgerichtet wird der jährlich stattfindende Wettbewerb vom stern, den Sparkassen, McKinsey & Company und VIVA.

Die Top Ten 2002


Bundessieger der StartUp-Werkstatt 2002 wurde das Schülerteam »SafetyCAR« aus Wuppertal. Ihre Geschäftsidee: Autostoßstangen, die aufgrund ihres Materials Unfallschäden erheblich reduzieren. Die Stoßstangen, die aus Spezial-Hartgummi und mit einer flexiblen Lackschicht überzogen sind, tragen bei kleinen Unfällen mit einer Aufprallgeschwindigkeit von bis zu 10 km/h keinen Schaden mehr davon - unschöne Kratzer und Beulen sind ausgeschlossen.

Sie suchen einen günstigen Computer? Kein Problem! Das von dem Schülerteam »Back To Work« aus Ansbach gegründete Unternehmen »BTW« verkauft kostengünstige, gebrauchte Computer. Die nötige Software für den Hausgebrauch wird gleich mitgeliefert! Zielgruppe sind vor allem Schüler, Studenten und soziale Einrichtungen.

Das Team überzeugte die Jury mit der Geschäftsidee, ausrangierte Computer von großen Firmen aufzukaufen und für den privaten Gebrauch fit zu machen, und erhielt den 2. Platz.

Auf Knopfdruck verändert das Spezialglas »SL-PrivaLux« sowohl Transparenz, Tönung als auch Farbe. Mit dieser einfachen und genialen Produktidee überzeugte »SensoLux« und holte damit den dritten Platz.

Das Team »eCityGuide« (4. Platz) schafft Ersatz für nerviges Auseinanderfalten des Stadtplans: Die Schüler aus Leipzig entwickelten einen Mini-PC, der Touristen Auskunft über Hotels und Stadtpläne gibt.

Ideen, die überzeugen


Der fünfte Platz ging an »entrust4you - the digital data safe«. Das Schülerteam aus Kiel bietet Kunden ein digitales Bankschließfach an. Mit diesem digitalen Daten-Safe können die Kunden über das Internet (von jedem Ort der Welt) auf die eigenen Daten zugreifen.

Sprachkurse und Seminare über Tradition und Sitte in dem fremden Land bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Geschäftsreise. »Travel and Achieve« (Platz 6) bereitet Geschäftsreisende mit Sprachkursen auf ihren Auslandsaufenthalt vor. Auf Wunsch wird auch eine Reisebegleitung gestellt.

Benutzerfreundliches Internet - gibt es das? Für »(e)(e)(c)(o)(o)« aus Hohenschwangau/Füssen (7. Platz) schon. Das Schülerteam hat ein Software-Modul entwickelt, das Websites schnell erstellt und einfach pflegt.

Das Steuerrecht verändert sich ständig. »@vance« aus Neustadt a. d. Waldnaab (8. Platz) hilft Steuerfachkräften auf dem Laufenden zu bleiben. Per Email erhalten sie individuell angepasste Informationspakete über Gesetzesänderungen. Das Besondere: Jeder Kunde kann Rückfragen stellen.

Das Team »Public Desire« aus Rheine (9. Platz) hatte die bevorstehende Grill-Saison vor Augen und entwickelte eine spezielle Vorrichtung, mit der man 5-Liter-Partyfässchen Bier problemlos leert.

Das Klischee, Mathe sei nur etwas für Jungen, können die sechs Schülerinnen vom Team »MATHEspASs« nicht bedienen: Sie wollen Schülern statt Sprachurlauben Mathereisen anbieten - und landeten mit dieser Idee auf Platz 10.

Belohnt wurde die »unternehmerische Leistung« der Teams mit Geldpreisen von insgesamt 5.800 Euro. Die Top Five waren darüber hinaus im September 2002 ins Future Camp - ein exklusives Management- und Persönlichkeitstraining mit Workshops und Outdoor-Aktionen - eingeladen.