Bei Asthma bronchiale verschleimen die überempfindlichen Bronchien der Kinder. Sie schwellen zu und die Muskulatur in den Bronchien verkrampft.
Bei Kindern zeigt sich die Erkrankung das erste Mal häufig durch:
Im akuten Fall kann ein Asthmaanfall für den Betroffenen sehr dramatisch sein, vor allem, wenn er akut kaum noch Luft bekommt. Damit sich Gesunde davon ein Bild machen können: Es ist vergleichbar mit dem Versuch, längere Zeit nur durch einen Strohhalm zu atmen, bei zugehaltener Nase.
Akute Auslöser können zum Beispiel sein:
Anders als früher, als Asthmatiker noch je nach Schwere und Häufigkeit der Anfälle in eine von vier Krankheitsstufen - von leicht bis schwer - eingeordnet wurden, gibt es seit einigen Jahren eine neue Einteilung. Diese orientiert sich daran, wie gut bestimmte Symptome klinisch unter Kontrolle gebracht werden. Dafür wurden Kriterien festgelegt, etwa ob und wie oft der Patient tagsüber und nachts Beschwerden hat, inwiefern er in seinen Aktivitäten eingeschränkt ist, wie oft er eine Notfallbehandlung braucht. Dafür sind entsprechende Grenzen festgelegt, und je nachdem, wie viele Kriterien erfüllt sind, sprechen Ärzte von "kontrolliertem", "teilweise kontrolliertem" oder "nicht kontrolliertem" Asthma. Diese Einteilung berücksichtigt, dass der Schweregrad einer Erkrankung auch davon abhängt, wie gut ein Patient auf eine Behandlung anspricht - und nicht nur, wie schwer die Symptome sind.
Für Eltern wichtig zu wissen: Bei Kindern wird Asthma bronchiale häufig übersehen - unter anderem, weil sie schwerer zu untersuchen sind oder weil kleine Kinder andere Krankheiten mit ähnlichen Symptomen haben können. Wenn Ihr Kind häufig an Bronchitis erkrankt und danach über eine längere Zeit auffällig atmet, sollten Sie dies vom Kinderarzt abklären lassen.