Besonders zwei Arten machen Allergikern das Leben schwer: Dermatophagoides farinae (amerikanische Hausstaubmilbe) und Dermatophagoides pteronyssinus (europäische Hausstaubmilbe).
Nicht die Milben selbst lösen die allergische Reaktion aus, sondern ihr Kot. Sie hinterlassen ihn in Betten, Polstermöbeln, Teppichen, Stofftieren, in der Kleidung und auf Haustieren. Sie ernähren sich vor allem von menschlichen und tierischen Hautschuppen, Schimmelpilzen und Mehlprodukten. Beide Arten leben in fast allen Haushalten der Erde und werden nur 70 bis 120 Tage alt. Die meisten Hausstaubmilben sterben mit Beginn der Heizperiode. Allerdings setzen ihre zerfallenden Körper dann zusätzliche Allergene frei, so dass die Belastung für Hausstaubmilben-Allergiker im Herbst am stärksten ist. Bei etwa 25 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 75 Prozent gedeihen die Milben besonders gut. Sie werden etwa einen viertel bis halben Millimeter groß.
Kreuzreaktionen treten häufig zwischen den beiden Arten auf, seltener auch mit verschiedenen Vorratsmilben (Acaridae). Außerdem gibt es Kreuzallergien mit den Nahrungsmittelallergenen von Schnecken, Flusskrebsen, Garnelen, Hummern, Krabben, Muscheln und Shrimps.