. .

Ratgeber Allergie

Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
Ratgeber Allergie

Lebensgefährlicher Wespenstich

Therapie

Insektengiftallergiker sollten nach Möglichkeit vermeiden, erneut gestochen zu werden, und stets ein Notfallset bei sich haben. Dazu gehören ein Antihistaminikum sowie ein Kortison- und ein Adrenalinpräparat zum Inhalieren oder Spritzen. Auswahl und Dosis dieser Mittel hängen vom Schweregrad der allergischen Erkrankung und von der Behandlungsphase ab.

Im akuten Fall raten Ärzte, zunächst den Stachel so schnell wie möglich zu entfernen, falls er noch in der Haut steckt. Bei einem Bienenstich ist das meistens der Fall, bei anderen Insekten nicht. Entfernen Sie den Stachel vorsichtig, ohne dabei die mit Gift gefüllte Blase zu quetschen, die an ihm hängt, sonst gelangt noch mehr Gift in die Wunde. Am besten kratzen Sie ihn mit dem Fingernagel weg.

Wenden Sie danach schnell die Notfall-Medikamente an, wie mit dem Arzt besprochen. Eine kalte Kompresse auf der Einstichstelle lindert den Schmerz.

Fahren Sie dann umgehend zu einem Arzt oder rufen Sie den Notarzt. Das Notfallset ist nur eine Erste-Hilfe-Maßnahme und ersetzt nicht die ärztliche Behandlung.

Das Immunsystem langsam an das Gift gewöhnen

Langfristig erfolgreich ist nur die spezifischen Immuntherapie. Der Patient bekommt das Insektengift regelmäßig in kleinen Mengen gespritzt, in wachsender Dosis. Damit soll sich sein Immunsystem an die Allergie auslösende Substanz gewöhnen und unempfindlich gegen sie werden.

Diese Therapie, die auch Hyposensibilisierung, Desensibilisierung und Allergie-Impfung genannt wird, dauert etwa drei bis fünf Jahre. Einige besonders gefährdete Menschen müssen sie ihr Leben lang fortführen.

Seite 1: Lebensgefährlicher Wespenstich
Seite 2: Auslöser
Seite 3: Symptome
Seite 4: Diagnose
Seite 5: Therapie
Seite 6: Tipps
Seite 7: Expertenrat
 
 
Adobe Flash Player

Allergie bei Kindern

Erfahren Sie alles über Allergien auf Nahrungsmittel, Asthma oder Heuschnupfen bei Kindern.

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind