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18. November 2011, 13:10 Uhr

Kindle Fire kostet nur 202 Dollar in der Herstellung

Das Amazon Kindle Fire kostet in seinen Komponenten nur etwas mehr als der 199-Dollar-Verkaufspreis. Das hat iSuppli herausgefunden, die darin spezialisiert sind, Geräte in ihre Einzelteile zu zerlegen, um die Produktionskosten zu ermitteln.

Das Amazon Kindle Fire kostet in seinen Komponenten nur etwas mehr als der 199-Dollar-Verkaufspreis. Das hat iSuppli herausgefunden, die darin spezialisiert sind, Geräte in ihre Einzelteile zu zerlegen, um die Produktionskosten zu ermitteln.

Viele haben spekuliert, dass Amazon das Tablet mit Verlusten verkauft und die Einnahmen durch Medienverkäufe auszugleichen versucht.

Nun hat iSuppli den Wert der Komponenten ermittelt. Dieser liegt bei 201,70 Dollar. Das ist nur geringfügig höher als der Verkaufspreis, aber natürlich sind darin noch keine Marketing- oder Entwicklungskosten des Amazon Kindle Fire mit eingerechnet.

Für Amazon hat sich das Kindle Fire in den USA bereits zu einem Riesenhit entwickelt. Hohe Vorbestellungen und gute Verkaufszahlen führten bereits zu einer Erhöhung der Produktion. Der kostengünstige Preis ist sicher einer der Hauptgründe für den bisherigen Erfolg.

Die Zahlen von iSuppli zeigen, dass Amazon viel getan hat, um die Kosten niedrig und den Verlust so klein wie möglich zu halten. Mit dem Tablet wird nicht einmal versucht dem iPad von Apple mit seiner Premiumausstattung Konkurrenz zu machen, sondern eine ganz andere Richtung eingeschlagen.

iSuppli-Analyst Andrew Rassweiler dazu: "Alle Entscheidungen, um die Hardware-Kosten zu minimieren, wurden getroffen. Wir hatten ein bestimmtes kabelloses Modul erwartet, dass in vielen Tablets üblich ist, waren aber überrascht, es nicht zu finden. Es gab im Tablet eine günstigere Variante, die Amazon ein paar Dollar eingespart hat."

Amazon hat sich bisher nicht zu den Aufdeckungen von iSuppli geäußert. Amazon-CFO Thomas Szkutak betonte aber am 25. Oktober in einem Konferenztelefonat mit Analysten den "lebenslangen Wert" des Amazon Kindle Fire.

TechRadar
 
 
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