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8. Februar 2008, 14:45 Uhr

Kontakte in Outlook anlegen

Outlook ist für viele Anwender die offizielle Kommandozentrale von Windows, die gleichermaßen Termine, Adressen und Vorhaben verwaltet. Beim Anlegen neuer Kontakte hilft der für Privatanwender kostenlose ContactMaker Pro.

Die virtuelle Kontaktpflege wird mit dem "Contactmaker" noch einfacher© Peter Marchert

Der ContactMaker Pro klinkt sich schon bei der Installation direkt in Outlook ein. Hier steht anschließend permanent eine neue Symbolleiste zur Verfügung, die aus einer Handvoll Icons besteht. Das Add-in kümmert sich darum, neue Kontakte in Outlook anzulegen - und zwar ganz auf die ganz bequeme Weise. Bislang war es doch oft so, dass der Benutzer eine Adresse zeilenweise in ein neues Outlook-Kontaktformular übertragen musste. Das kostet Zeit und ist auch nicht besonders unterhaltsam. Der ContactMaker Pro sorgt für mehr Komfort bei der Adresspflege in Outlook.

Das Programm ist dazu in der Lage, die kompletten Adressdaten aus einer E-Mail, einer Signatur, aus einer Visitenkarte oder aus der Zwischenablage zu übernehmen, um sie dann vollautomatisch in einen neuen Kontakt einzufügen. Im Test gelangen uns die besten Ergebnisse, wenn wir die Kontaktdaten aus einer Mail zunächst in die Zwischenablage kopiert haben. In diesem Fall übernahm der ContactMaker Pro die Daten recht treffsicher in das Kontaktformular.

Anschließend mussten nur noch wenige Zeilen umkopiert und auf diese Weise an die richtige Stelle verrückt werden. Gelungen ist in diesem Zusammenhang, dass die Software bereits vorhandene Adresseinträge erkennt und sie nur vervollständigt anstatt sie doppelt und dreifach anzulegen. Generell hilft das Programm so sehr gut dabei, das eigene Adressverzeichnis zu erweitern und zu pflegen. Das Verfahren mit der Übernahme aus der Zwischenablage lässt sich natürlich nicht nur bei E-Mails verwenden, sondern auch bei Homepage-Texten oder bei Word-Dokumenten.

Der ContactMaker Pro kann noch mehr. So generiert das Programm im Nullkommanichts Verteilerlisten mit E-Mail-Adressen, die sich dann etwa für Serien-Mailings verwenden lassen. Die Listen lassen sich speichern, gern aber auch als TXT-oder RTF-Dateien exportieren. Noch besser ist der Excel-Export, der es erlaubt, Kontakteordner oder Verteilerlisten in eine Ecxel-Datei zu übernehmen. Dabei ist es möglich, mit Kategoriefiltern zu arbeiten, die etwa nur Adressen einer bestimmten Gruppe nach Excel exportieren. Auf diese Weise ist es eine Angelegenheit von nur wenigen Mausklicks, eine Steuerdatei für das Aufsetzen von Serienbriefen zu generieren.

Der Einsatz des ContactMaker Pros ist für Privatanwender kostenlos. Gewerbliche Anwender müssen das Programm lizenzieren und zahlen dafür 39,90 Euro.

Download unter: www.outlook-stuff.com

ContactMaker Pro 1.4.3
System ab Windows 2000,XP,Vista
Autor Peter Marchert
Sprache Deutsch
Preis Freeware
Größe ca. 8,5 MB
Carsten Scheibe
 
 
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