HOME

Das sind die besten E-Book-Reader

Amazons Kindle war jahrelang der Platzhirsch unter den E-Book-Readern. Der deutsche Tolino ist sein ärgster Herausforderer. Doch welches Lesegerät ist besser? Stiftung Warentest hat beide getestet.

Welcher E-Book-Reader ist am besten? Stiftung Warentest hat zehn Modelle getestet.

Welcher E-Book-Reader ist am besten? Stiftung Warentest hat zehn Modelle getestet.

Eine ganze Bibliothek auf 200 Gramm: E-Book-Reader, digitale Lesegeräte für Bücher, boomen in Deutschland. Amazons Kindle Paperwhite war im vergangenen Weihnachtsgeschäft einer der Bestseller des Shopping-Riesen. Doch ein Zusammenschluss deutscher Unternehmen bietet Amazon zunehmend Paroli: Mit dem Tolino Shine hat die Allianz aus Hugendubel, Bücher.de, Buch.de, Club Bertelsmann, Telekom Pageplace, Thalia und Weltbild den bislang wohl ärgsten Widersacher des Kindle auf den Markt gebracht. Seit Herbst 2013 steht von beiden E-Book-Readern ein neues, verbessertes Modell in den Regalen der Händler: Der Kindle Paperwhite 2 und der Tolino Shine 2. Doch welcher ist besser? Stiftung Warentest hat acht Lesegeräte miteinander verglichen - und einen eindeutigen Sieger ermittelt.

Amazon bleibt auf dem Thron

Den Spitzenplatz belegt erneut Amazons Kindle Paperwhite: Der Reader erhält als einziger mit der Note 1,5 das Prädikat "Sehr Gut". Er hat den Testern zufolge das beste Display, die besten Kontraste und die gleichmäßigste Hintergrundbeleuchtung. Im Gegensatz zu alten Modellen kann man dank der Beleuchtung auch im Dunkeln ohne Lampe lesen.

Auch für die Bedienung finden die Tester lobende Worte: Der Kindle öffnet Bücher sehr schnell und ist am besten zu handhaben. Nur in puncto Software gibt es Minuspunkte: Bücher gibt es ausschließlich im Amazon-Shop. Die Ausleihe elektronischer Bücher aus Leihbibliotheken ist mit einem Kindle nicht möglich. Das populäre E-Book-Format ePub wird nicht unterstützt, einen microSD-Einschub zum Erweitern des Speichers gibt es nicht. Preis für den Kindle: 129 Euro.

Tolino holt mit Riesenschritten auf

Dicht auf den Fersen ist der neue Tolino Shine 2: Mit 100 Euro ist er deutlich günstiger und überzeugt mit einem ähnlich guten Display wie Amazons Paperwhite. Nur bei dunklem Umgebungslicht ist der Tolino laut Warentest etwas schwächer. Das Display wurde im Vergleich zum Vorgänger noch einmal optimiert, zudem ist das Gerät schneller als das erste Modell.

Seit dem Firmware-Update auf Version 1.3 beherrscht der Tolino Shine auch die Cloud-Synchronisation: Nun können auf einem Tolino-Reader die Bibliotheken mehrere Tolino-Buchshops miteinander verknüpft werden, auch den Lesestand merkt sich das Gerät. Zuvor war das nur mit dem Buchshop möglich, bei dem das Gerät gekauft wurde. Ganz so reibungslos wie beim Amazon-Pendant klappt die Synchronisation aber nicht: Liest ein User morgens auf dem Weg zur Arbeit ein Buch in der Kindle-App auf dem Smartphone, kann er abends das Buch auf dem Kindle Paperwhite nahtlos an derselben Stelle weiterlesen. Das Testergebnis des Tolino Shine 2: 1,7 ("gut").

Auf dem dritten Platz landet mit einer Gesamtwertung von 1,9 ("gut") der Kobo Aura. Mit 149 Euro ist er vergleichsweise teuer. Der E-Book-Reader hebt sich mit einem weniger schmalen Design von der Konkurrenz ab. Die Bildqualität ist in etwa auf Augenhöhe mit dem Kindle und Tolino, bei der Akkulaufzeit schneidet er besser ab.

Comicfans sollten zum Tablet greifen

Auf dem letzten Platz landet der Pyrus 2 Led von Trekstor (Note: 3,6). Mit 80 Euro ist er deutlich günstiger als andere E-Book-Reader, dafür hat er als einziger E-Book-Reader des Warentest-Portfolios keinen Touchscreen. Bedient wird das Gerät nur mit Tasten. Zudem fiel der Trekstor Warentest zufolge mit Softwareproblemen negativ auf, häufige Neustarts trübten das Lesevergnügen. Ein Update brachte kaum Besserung.

Nur bedingt empfehlenswert ist der Pocketbook Color Lux: Mit 239 Euro ist das erste Lesegerät mit Farbbildschirm (Note: 2,7) relativ teuer, der Aufpreis von 110 Euro im Vergleich zum Kindle lohnt sich laut Warentest nicht. Die Farben des Displays seien flau, die Schrift unscharf. Für textlastige Belletristik empfiehlt das Magazin normale E-Book-Reader, Fans von Comics und Magazinen seien mit einem Tablet besser beraten. Eine Übersicht empfehlenswerter Tablets finden Sie hier.

Den vollständigen Test finden Sie gegen eine Gebühr unter http://www.test.de/e-book-reader.

cf

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.

Partner-Tools