Niacin (Nicotinsäure/ Nicotinamid) ist am Auf- und Abbau von Zucker, Fettsäuren und Aminosäuren beteiligt. Es ist wichtig für den Transport von Elektronen. Niacin kommt vor allem in Fleisch und Innereien vor, aber auch in Vollkornbrot und Kaffee. Der Körper kann es aber auch teilweise selbst aus der essenziellen Aminosäure Tryptophan herstellen.
Der tägliche Bedarf liegt zwischen 13 bis 17 Milligramm. Ein Mangel an Niacin macht sich zuerst durch körperliche Schwäche und Appetitverlust bemerkbar, später folgen Hautentzündungen und Durchfall.
Dieses Vitamin ist in allen Geweben am Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fettsäuren und Proteinen beteiligt. Außerdem wird es zur Herstellung von Hormonen wie Östrogen und Testosteron benötigt. Pantothensäure kommt in fast allen Lebensmitteln vor.
Gute Quellen sind Fleisch, Leber, Getreide und Hülsenfrüchte. Die Empfehlungen für die tägliche Aufnahme liegen etwa bewi sechs Milligramm pro Tag. Ein Mangel kommt extrem selten vor, zeigt sich dann in Kopfschmerzen und Müdigkeit.