Wasserlösliche Vitamine stärken den Körper: Vitamin C sorgt für straffes Bindegewebe, Vitamin B1 fördert die Kondition, B2 gibt Energie, B6 unterstützt das Immunsystem, B12 hilft mit, neue Zellen wachsen zu lassen. Ohne sie würde der Stoffwechsel nicht funktionieren.

In Erbsen steckt viel Vitamin B1. Das hält uns fit und klug© Colourbox
Viele Vitamine sind wasserlöslich. Das bekannteste aus dieser Gruppe ist das Vitamin C. Fehlt dieses Vitamin, drohen fatale Folgen: Vor Jahrhunderten litten viele Seefahrer am so genannten Skorbut. Zunächst wurde die Haut blass, später blutete sie, dann fielen den Matrosen die Zähne aus. Im Endstadium begann auch ihr Herz unregelmäßig zu schlagen, viele starben.
Heute sind solche schweren Mangelzustände in den Industrieländern undenkbar. Wer sich gesund ernährt, bekommt alle nötigen Vitamine mit der Nahrung. Kranken und Schwangeren können zudem Vitaminpräparate helfen.
Vitamin C (Ascorbinsäure) ist das Universaltalent unter den Vitaminen. So schützt Ascorbinsäure den Körper offenbar vor den Angriffen zellzerstörender Substanzen, so genannten freien Radikalen. Sie unterstützt die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung, kräftigt das Bindegewebe und das Zahnfleisch.
Offenbar stärkt Vitamin C auch das Immunsystem. Ob es aber gegen grippale Infekte hilft, konnte bislang nicht bewiesen werden. Wer regelmäßig frisches Obst und Gemüse zu sich nimmt, deckt problemlos seinen Tagesbedarf von 100 Milligramm.
Ascorbinsäure steckt vor allem in der Schale der Früchte und direkt darunter. Gute Quellen sind Hagebutten, Zitrusfrüchte, Kartoffeln, Paprika und Kiwis. Auch Grünkohl, Fenchel, Rosenkohl oder Spinat enthalten reichlich Vitamin C. Bei traditioneller Zubereitung verlieren sie jedoch viel davon, da langes Kochen und Warmhalten der Speisen das Vitamin zerstört. Mangel führt zu Müdigkeit, Reizbarkeit und verzögerter Wundheilung.