Fünf Tage in der Woche vorm Bildschirm sitzen und trotzdem fit bleiben - das ist nicht einfach. Abhilfe schafft nicht nur der Sport nach Feierabend, auch im Büro selbst kann man etwas für die Gesundheit tun. Und so geht's. Von Sylvie-Sophie Schindler

Solche Verrenkungen sind für einen gesunden Bürotag gar nicht nötig© Holger Winkler/Getty Images
Unser innerer Schweinehund hat natürlich nichts dagegen, wenn wir stundenlang auf unserem Schreibtischstuhl hocken. Doch was sagt die Wirbelsäule dazu? Mag das Sitzen noch so bequem sein, der Mensch ist einfach nicht dafür geschaffen, acht bis zehn Stunden täglich auf einem Bürostuhl zu verharren. Gekrümmt, verkrampft, angespannt - vor dem Computer sehen wir mindestens so vorteilhaft aus wie auf Passfotos aus dem Automaten. Durch die unnatürliche Körperhaltung kommt es zu fatalen Fehlbelastungen - und die können über die Jahre zu ernsten Problemen führen.
Kein Wunder, dass chronisches Gejammere über Bandscheiben- und Rückenprobleme zum Büroklatsch gehört. Weit oben auf der Liste der Beschwerden steht auch der Mausarm. Weitere Folgen: müde Augen, verspannte Schultern, Nacken- und Kopfschmerzen.
Doch wer ein bisschen mehr auf seinen Körper achtet, bleibt auch trotz stundenlanger Schreibtischarbeit gesund. Tipps dazu gibt stern.de in Zusammenarbeit mit Professor Stefan Hillejan, leitender Arzt der Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen in Hannover, Professor Nikolaus Wülker von der Orthopädischen Universitätsklinik in Tübingen und Gerhard Schmidmaier, leitender Arzt an der Klinik für Orthopädie der Charité Berlin.
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