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Deutsche geben 1,3 Milliarden Euro mehr für Medikamente aus als 2014

Da sage jemand, die Deutschen seien impfmüde: Der "Bild"-Zeitung liegt eine Hochrechnung des Apothekerverbands vor, nach die Ausgaben für Medikamente 2015 um 4,4 Prozent gestiegen sind. Einer der Kostentreiber: Impfungen.

Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln

Impfungen gegen Masern haben die Ausgaben für Arzneimittel in die Höhe schießen lassen

Die Ausgaben für Arzneimittel sind laut der "Bild"-Zeitung im vergangenen Jahr um gut 4,4 Prozent gestiegen. Die gesetzlichen Krankenkassen hätten 2015 für Medikamente 32,7 Milliarden Euro ausgegeben, berichtete das Blatt unter Berufung auf Hochrechnungen des Apothekerverbandes Abda. Dies seien 1,3 Milliarden Euro mehr als noch 2014. Für Impfstoffe stiegen die Ausgaben den Angaben zufolge sogar um gut elf Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.

Impfungen treiben Ausgaben

Verantwortlich für die Kostenexplosion seien "neu in den Markt eingeführte hochpreisige Medikamente", berichtete "Bild" unter Berufung auf den Apothekerverband. Bei den Impfstoffen wiederum seien zwei Drittel des Umsatzwachstums auf Mittel gegen Masern sowie Kombinationspräparate gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis und Polio zurückzuführen.

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