Ob Sie unter krankhaftem Schwitzen leiden, für das es keine erkennbare Ursache gibt, lässt sich leicht feststellen. Typische Hinweise sind: Die Symptome haben begonnen, als Sie noch jung waren - also ungefähr vor Ihrem 25. Geburtstag. Sie schwitzen ganz unabhängig davon, wie warm oder kalt es ist. Jeder Schwitzanfall trifft Sie völlig unvermittelt. Sie sind mindestens einmal wöchentlich völlig nass geschwitzt.
Ganz typisch ist: Sie schwitzen immer wieder an den gleichen Stellen - und zwar auf beiden Körperseiten gleichzeitig. Nur während der Nacht sind Sie von Ihren Beschwerden erlöst. Möglicherweise haben Sie nahe Verwandte, denen es genauso geht.
Die Anfälle machen Ihnen das Leben schwer: Am T-Shirt breiten sich die Schweißränder aus. Ihre Hände sind so feucht, dass Sie tropfen. Die Füße fühlen sich so glitschig an wie ein Frosch. Weil Ihnen das sehr unangenehm ist, meiden Sie Teeküche, Kantine und Meetings im Berufsleben. Kollegen schätzen Sie deshalb eher als schüchternen Einzelgänger ein. Auch Kino, Theater oder ein entspanntes Treffen mit Freunden verbieten Sie sich, denn die nächste Schwitzattacke kommt bestimmt. Kurzum: Sie fühlen sich oft unsicher und trauen sich wenig zu.
Ein Arzt wird Ihre Symptome auf einer Skala einordnen. Dadurch kann er dann den Schweregrad Ihrer Krankheit genauer bestimmen:
Grad I - leichte Form:
Grad II - mäßig starke Form:
Grad III - starke Form: