Swe Kinderarzt wird eine Mumpserkrankung leicht erkennen, wenn sie typisch verläuft. Vor allem die geschwollenen Speicheldrüsen geben ausreichend Hinweise.
Der Arzt wird Sie fragen, ob Ihr Kind in den vergangenen zwei bis drei Wochen Kontakt mit kranken Menschen hatte und sich möglicherweise angesteckt hat. Wenn die Symptome nicht eindeutig sind oder der Verlauf der Krankheit ungewöhnlich scheint, wird er eine Blutprobe nehmen und sie ins Labor schicken: Hat Ihr Kind Mumps, sind bestimmte Elemente des Immunsystems, die Antikörper, im Blut nachweisbar.
In besonderen Fällen, wenn zum Beispiel die Hirnhaut entzündet ist, wollen Ärzte mehr über den Erreger erfahren. Dann lassen sie Mumpsviren im Labor züchten. Sie entnehmen dafür etwas Schleim oder Speichel aus dem Rachen. Möglicherweise bitten sie auch um eine Urinprobe. In schwereren Fällen wird die Ärztin etwas Gehirnflüssigkeit entnehmen wollen. Das ist allerdings risikoreich und sollte nur in gut begründeten Ausnahmefällen gemacht werden.