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19. Mai 2010, 10:45 Uhr

"Alles ab Platz zehn ist okay"

Sie ist Deutschlands Darling - noch mindestens bis zum 29. Mai: Lena Meyer-Landrut. Für den Eurovision Song Contest hat sich die deutsche Hoffnung ein festes Ziel gesetzt. Mit dem stern sprach die Hannoveranerin auch über "scharfe" Konkurrenten und erklärte ihren eigenen Erfolg.

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Der Popstar fürs Bürgertum: Lena Meyer-Landrut© Henning Kaiser/DDP

Dabei sein ist für Lena Meyer-Landrut nicht alles. In der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des stern äußert die deutsche Kandidatin sich erstmals über ihr selbstgestecktes Ziel für den Eurovision Song Contest: "Platz 28 wäre nicht so geil. Alles ab zehn ist okay." Mit ihren Konkurrenten hat die Abiturientin sich bereits beschäftigt: "Den Typen aus Israel finde ich echt scharf."

Seit ihrem Sieg bei Stefan Raabs Castingshow "Unser Star für Oslo" gehört Lena Meyer-Landrut zu den populärsten Deutschen. Am 29. Mai tritt sie für Deutschland bei dem Gesangswettbewerb an - und gibt der Nation nach vielen Fehlschlägen wieder Hoffnung auf einen der vorderen Plätze. Sie selbst erklärt sich ihren Erfolg so: "Vielleicht denken viele so gut über mich, weil das Fernsehen sonst so viele gescheiterte Existenzen zeigt", so Lena im stern. "Schalt nachmittags den Fernseher ein, egal, welchen Sender. Du siehst fast nur kaputte Familien."

Ihre erste Rolle, so erzählt Lena im stern, spielte sie in der achten Klasse in der Theater-AG - eine Oma mit einer Katze: "Ich hatte nur zwei Sätze. Ich war so aufgeregt, dass ich dauernd pupsen musste." Über ihr Privatleben dagegen redet sie nicht - ähnlich wie ihr Mentor Stefan Raab. "In dieser Hinsicht war Stefan schon ein Vorbild", sagt Lena im stern. "Er zeigt ja, dass es auch so ganz gut geht."

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KOMMENTARE (10 von 20)
 
Vincent_Vega (21.05.2010, 10:48 Uhr)
Allen Lena-Kritkern sei gesagt:
a) Ihr (Schul-?) Englisch interessiert keine Sau, weil die meisten eh kein besseres Englisch sprechen. Die kommen sich höchstens toll vor wenn sie das "R" so rollen wie Texanische Cowboys mit Kaugummi im Mund.
b) es bei Musik auch nicht auf das Verstehen des Textes noch nie wirklich ankam, sonst wäre der Schlager "Ach lass mich doch in Deinem Wald der Oberförster sein" wegen eindeutig zweideutig sexuellen Anspielungen verboten worden
c) Lena zwar sicher auch kommerzialisiert und gelenkt wird, aber dabei wenigstens natürlicher aussieht als manche Hupfdohle, die bei Casting-Shows sonnengebräunt und auf "reif und sexy " geschminkt werden, obwohl sie selbst erst 17 Jahre alt ist.
d) das gehupfe von Lena ist mir auch lieber, weil autentischer als diese einstudierten Tanzfiguren der Castingsbands. Ich kann mich an eine Pro7-Band erinnern, deren Namen mir leider entfallen ist: die hatten zwar ein erstes schönes Lied rausgebracht; aber bei jeder Veranstaltung, egal ob Popkkonzert oder ZDF-Gartenschau, brachten sie die immer gleichen monotonen Schritte und Tanzfiguren. Dass war ein Niveau, wie ich es aus meiner Kindheit kenne, als ich im geliebten heimatlichen Kuhdorf im Alter von sechs Jahren in die Karnvevalsprinzengarde kam: Schritte vor, Schritte links, enmal drehen, Stippefüttche, wieder zurück.
rynaldo (20.05.2010, 17:03 Uhr)
Lächerlich
... was für ein Getue um dieses bisschen Song, der total austauschbar rüberkommt. Dem Produzenten hat man gesagt: "Mach so was wie Nelly Furtado, das ist jetzt extrem angesagt". Dann noch dieser pseudo-englische Dialekt, den es wahrscheinlich nur in Hannover gibt.
Blaue_Fee (20.05.2010, 11:45 Uhr)
Richtig!
Da wird sie schon recht haben mit ihrer Einschätzung: "Alles ab zehn" = alles zwischen 10 und 30 (oder wieviel teilnehmer gibt es noch mal?)
SethusCalvisius (19.05.2010, 23:36 Uhr)
Wäre es ein Wettbewerb
im Klassischen Gesang, hätten die Kritiker Recht. Da muss die Stimmtechnik in Ordnung sein und die Aussprache ebenfalls.

Wir reden hier aber über Popmusik und da ist so etwas sch...egal.

Oder wie erklärt sich der Erfolg eines Grönemeyer, bei dem man selbst die deutschen Texte oft nicht versteht?
Und was ist mit den "Stimmkranken" wie Rod Steward oder Joe Cocker?Sind das schlechte Musiker?

Und hier geht es nur um den Eurovision Song Contest, bei dem ja weiß Gott nicht die "Creme de la Creme" antritt.

Da hat Lena sicher eine reelle Chance.
Jocx (19.05.2010, 20:55 Uhr)
Das Mädchen mit dem Sprachfehler...
...wenn sogar Engländer den Kopf schütteln über diesen überaus peinlichen, aufgesetzten Dialekt, dann müssen wir uns schämen.
Ich erhoffe einen guten 14ten Platz und dann ab in die Versenkung, bitte!
utasieg (19.05.2010, 20:20 Uhr)
Wenn ich die Kommentare hier lese
dann fällt mir nur ein Satz ein: Viele kaputte Familien
Logan5 (19.05.2010, 19:03 Uhr)
Sie wär so gerne aus London gewesen
Aber sie hat es eben nur bis Laatzen geschafft. Wenigstens ist sie trotzdem Popstar und nicht Liedermacherin. Aber Platz 10 halte ich schon für optimistisch. Diese Prognose richtet ganz schön Schaden an, wenn es nicht so klappt.
dist-bln (19.05.2010, 16:28 Uhr)
Unsere Westerwelle für Oslo
Dialekt-Desaster Lena Meyer-Landrut


http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,694730,00.html
MisterBrezeldent (19.05.2010, 16:08 Uhr)
Jena Speyer-Landshut ...
und dann noch Oslo?
dist-bln (19.05.2010, 16:05 Uhr)
"Alles ab Platz zehn ist okay"
realistische Einschätzung denke ich- wahrscheinlich wird es wohl Ergebnis ab Platz werden...
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