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Helene Fischer fehlt auf der Favoritenliste für den Echo

Bei dem diesjährigen Echo scheinen Club-Hits die Schlagermusik abzulösen. Helene Fischer ist in keiner Kategorie nominiert. Auch sonst ändert sich bei der Preisverleihung viel.

Im vergangenen Jahr räumte Helene Fischer bei der Echo-Verleihung ordentlich ab

Im vergangenen Jahr räumte Helene Fischer bei der Echo-Verleihung ordentlich ab

Club-Hits statt Schlager-Songs: Am Mittwoch gab der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) die Nominierungen für den Echo bekannt. Mit je drei Nominierungen gehen die französische Sängerin Imany und das sächsische House-Schlager-Duo Stereoact als Favoriten ins Rennen. Während in den letzten Jahren als Dauersiegerin gefeiert wurde, ist sie 2017 nicht für den Deutschen Musikpreis nominiert.

In der Kategorie "Hit des Jahres" treten beide Favoriten an: die französische Sängerin mit ihren Sommerhit "Don't be so shy", Stereoact mit "Die immer lacht". Doch die Konkurrenz ist stark. Stereoact könnten den Preis für "Dance national" erhalten, genau wie etwa Felix Jaehn. Als "Newcomer national" bekommen die DJs aus dem Erzgebirge unter anderem Konkurrenz von Kerstin Ott, mit der sie für ihren Hit "Die immer lacht" noch zusammengearbeitet hatten. Imany tritt in den Kategorien "Künstlerin international" und "Newcomer international" gegen Beyoncé, Rihanna und The Chainsmokers an. Zweimal nominiert sind unter anderem Udo Lindenberg, Metallica und Die Lochis, wie der mitteilte.

Reformen beim Deutschen Musikpreis

Neben der fehlenden Nominierung von Helene Fischer fallen weitere Änderungen auf: Es gibt nur 22 Kategorien, 9 weniger als bisher. Dabei urteilt für jedes musikalisches Genre eine Fachjury, die aus BVMI-Experten und ehemaligen Preisträgern besteht. Ihr Urteil zählt 50 Prozent, die andere Hälfte wird wie bisher an den Verkaufszahlen der Werke gemessen. Das solle die Verleihung weniger vorhersehbar machen, hieß es.

Eine dritte Änderung betrifft die Ausstrahlung: Die 26. Echo-Verleihung wird einen Tag nach der Veranstaltung auf Vox ausgestrahlt, nicht wie bisher live in der ARD. Nachdem zuletzt Barbara Schöneberger Gastgeberin war, moderieren diesmal die Sänger Xavier Naidoo und Sasha. Auftreten soll unter anderem die US-amerikanische Rockband Linkin Park.

fri/DPA
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