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Johannisbeeren

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Greenpeace-Untersuchung
Greenpeace-Untersuchung
Johannisbeeren mit Pestizid-Cocktails belastet

Bis zu neun verschiedene Pestizide finden sich laut einer Untersuchung von Greenpeace in Johannisbeeren, die im Supermarkt zu kaufen sind. Die Pflanzenschutzmittel-Cocktails seien gesundheitsgefährdend. Das Bundesverbraucheramt sieht dagegen keine Gefahr.

Nachrichten-Ticker
Johannisbeeren teils mit Pestizid-Cocktails belastet

Johannisbeeren aus deutschen Supermärkten sind nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace teils erheblich mit Pflanzenschutzmitteln belastet.

Aus der Obstkiste
Aus der Obstkiste
Da ist was im Busch

Sie schmecken kräftig, sind gesund und sehr vielseitig, denn Johannisbeeren können Vorspeise, Hauptgang und Dessert verzaubern. Freuen wir uns also, wenn jetzt die Roten kommen.

Lifestyle
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Reifes Obst bei Tisch mit Besteck essen

Reifes Obst zu essen, kann manches Mal eine große Sauerei sein. Soll es eine saubere Angelegenheit werden, können Pfirsiche, Aprikosen oder Pflaumen auch mit Besteck gegessen werden.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Bordeaux 2009: die ultimative Empfehlung!

2009 Châ teau La Vieille Cure (Rotwein, Frankreich) In der aktuelle Ausgabe des Wine Advocate schwärmt Robert Parker über die hohe Qualität des erst vor Kurzem auf die Flasche gefüllten Bordeaux-Jahrgang 2009. Dieser Bericht sorgte für solch immense Aufmerksamkeit, dass die Website des Advocate zeitweise völlig zusammenbrach. Unglaublichen 19 Weinen verlieh Parker die "volle Punktzahl" von 100. Im Vergleich: Im international hochgelobten Jahrgang 2005 waren es gerade einmal zwei 100-Punkte-Weine. Leider bringt dieser Hype und die schon seit Jahren vorherrschende Preisentwicklung im Bordelais einen großen Nachteil mit sich: Es gibt so gut wie keine Weine mehr, die ein wirklich attraktives Preis-/Leistungsverhältnis bieten. Die mit 95 bzw. 18 oder mehr Punkten dekorierten Weine bewegen sich meist ausserhalb des Irdischen und es werden drei- bis vierstellige Eurobeträge eingefordert. So ist die heutige Weinlakai-Empfehlung eine Riesenausnahme und nur bei dem genannten Händler für noch unter 20,- EUR zu bekommen. +++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++ Wenig überraschend möchte ich zugeben, dass ich recht viel Wein trinke bzw. professionell ausgedrückt "verkoste". In diesem Zuge kommen mir die unterschiedlichsten Gewächse ins Glas, mal weniger gut, mal hervorragend. Dabei erfreue ich mich immer an der Tatsache, dass kein Wein gleich schmeckt. Zu stark ist der individuelle Einfluss durch die Rebsorte, das gebietsspezifische Klima, den Boden und natürlich der menschlichen Komponente im Weinberg und -keller. Allerdings gibt es nicht selten eine Verwandtschaft in Machart und Stilistik von Weinen. Sehr ausgeprägt ist diese "Familienzugehörigkeit" bei Weinen aus dem Bordeaux. Auch wenn man die Weine streng genommen in zwei Kategorien einteilen muss – Cabernet-Sauvignon-geprägte Weine und Merlot-geprägte Weine – so ist der Stil und Charakter immer unverkennbar. Bei mir persönlich löst das Verkosten eines guten Bordeaux ganz besondere Gefühle aus. Solche Weine sind etwas ganz Spezielles, sie befinden sich in einer völlig eigenen Dimension und das Adjektiv, das mir bei einem hochwertigen und gut gemachten Bordeaux immer in den Sinn kommt ist vornehm . Die Weine zeichnen sich durch Anmut und Zurückhaltung aus, ohne dabei langweilig zu sein. Ganz im Gegenteil: Sie strahlen ihre Qualität so subtil und zugleich unmissverständlich aus, dass es an Arroganz grenzt. Und man stellt sich unweigerlich die Frage, wie es diese Weine schaffen ihre Größe so beiläufig zu vermitteln. Für mich liegt die Antwort in dem mächtig überstrapazierten Begriff "Balance". Nur wenn ein Wein ohne einen vordergründigen und sofort identifizierbaren Charakter daherkommt, kann er balanciert bzw. elegant wirken. Es sind keine Fruchtbomben, keine Alkoholbrenner oder Tanninmonster, es sind feingliedrige Weine mit wohl dosierten Anteilen aller wichtigen Weinattribute. Nun hoffe ich, dass meinen Lesern mittlerweile aufgegangen ist, dass ich nicht nur über Bordeaux im Allgemeinen spreche, sondern auch von dem heute empfohlenen Château La Vieille Cure aus 2009. Er ist ein wunderbares Exemplar der eben beschriebenen Charakterzüge und verzaubert bereits nach dem ersten Schluck. Der Wein stammt aus der Appellation Fronsac und gehört somit zum so genannten "rechten Ufer" (der Gironde bzw. Dordogne ), das für Merlot-dominierte Weine steht. Meist im Verschnitt mit Cabernet Franc und häufig auch einem kleinen Teil Cabernet Sauvignon und/oder Malbec. D.h. im Gegensatz zu den Weinen des "linken Ufers", die zum größten Teil Cabernet Sauvignon enthalten, ist der La Vieille Cure weniger von den typischen Noten schwarzer Johannisbeeren und "Zigarrenkiste" geprägt, sondern spielt hier vielmehr eine deutliche Aromatik von roten Beeren eine Rolle. Nachdem Parker dem Vieille Cure in seiner Bewertung "vom Fass" zunächst 90-93 Punkte gab, bewertete er ihn nun abschließend mit 93 Punkten und bezeichnet den Wein als "sleeper of the vintage that considerably over-performs for its modest price" und schließt mit den Worten "this is an obvious great value!". Die Appellation Fronsac gehört zwar momentan nicht zu den großen prestigeträchtigen Appellationen im Bordeaux, doch war dies bis weit in das 19. Jahrhundert ganz anders. Damals war Fronsac sogar bedeutender als der direkte Nachbar Pomerol. Durchaus erstaunlich, wenn man bedenkt, dass Pomerol u.a. den wohl exklusivsten und teuersten Wein des Bordeaux überhaupt hervorbringt: Château Pétrus . Die Weinberge des Château La Vieille Cure tauchen bereits auf einer Karte von 1780 auf und als das Weingut 1986 durch einen Bordeaux-Liebhaber gekauft wurde, stand für ihn sofort fest, dass auf diesem historischen Boden großes Potential liegt. Seitdem wurde das Château aufwendig renoviert, die Kellerei auf den aktuellsten Stand der Technik gebracht und die Weinberge zum Teil neu bepflanzt. Die Rebstöcke haben dennoch ein Durchschnittsalter von 40 Jahren und sind so in der Lage extraktreiche Beeren mit toller Konzentration entstehen zu lassen. Es wird ausschließlich von Hand geerntet und es erfolgt eine zweifache Sortierung (vor und nach dem Abbeeren). Die Mazeration des Weines dauert ca. einen Monat und anschließend wird er drei Wochen in Edelstahltanks vergoren. Die malolaktische Gärung findet dann bereits in kleinen Eichenfässern statt. Der Wein kostet anderswo bereits 25,- Euro und so erhalten meine Leser mit dieser Empfehlung die rare Möglichkeit, einen tollen Bordeaux aus einem sensationellen Jahrgang zu erwerben. De facto ist mir kein 2009er Bordeaux untergekommen, der ein so gutes Preis-/Genussverhältnis bietet. 2009 Châ teau La Vieille Cure (Rotwein, Frankreich) Auge: Dichtes Rubinrot/Violett . Nase: Rote Merlot-Frucht vermischt mit Noten von Kohle, schwarzen Himbeeren, schwarze Johannisbeeren, Bleistiftspäne und Trüffel.  Gaumen: Voller Körper, rein mit schöner Textur und Vielschichtigkeit. Sonstiges: Besteht aus 74% Merlot , 22% Cabernet Franc und 4% Cabernet Sauvignon . Bis 2027 zu trinken. 93 Punkte (Quelle der Bewertung: Wine Advocate, Robert Parker, Februar 2012) Meine Einkaufsempfehlung: Pinard de Picard 18,60 EUR/Fl. (5,- EUR Versandkosten, ab 200 EUR frei) Hier klicken! Stand: 28.03.2012 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.

Hausmittel gegen Schnupfen
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Trinken und gurgeln, wickeln und wärmen

Zur Schnupfensaison halten die Apotheken eine Vielzahl an chemischen Mitteln bereit, das die Pharmaindustrie gegen Erkältungen erfunden hat. Dabei helfen Hausmittel genauso gut.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Australian Black Beauty!

2006 Wynns Coonawarra Estate Cabernet Sauvignon (Rotwein, Australien) +++ AUSVERKAUFT +++ Australische Rotweine, insbesondere Shiraz und Cabernet Sauvignon, sind in vielen Fällen perfekte Kandidaten, um Einsteiger in die Materie Wein restlos zu begeistern. Gründe dafür sind die intensive, marmeladige Frucht und der kräftige Eindruck am Gaumen, die viele sonnenverwöhnte Australier aufweisen. 16% Alkohol und mehr sind hierbei keineswegs die Ausnahme. Dieser Stil von Wein ist auf der einen Seite zwar sehr faszinierend, doch wird man ihm auch schnell überdrüssig. Die Frucht wirkt bereits im Laufe des Konsums einer einzigen Flasche anstrengend und hinterlässt häufig einen unangenehmen Eindruck von (Extrakt-)Süße. Mal davon abgesehen, dass der hohe Alkoholgehalt oft schlecht eingebunden ist und mit der Zeit ein Brennen im Hals hinterlässt. Englischsprachige Weintrinker nennen solche Weine "hot". Aber bevor ich mich in diesen Schilderungen verrenne: Heutiger Australier ist ein tolles Beispiel dafür , dass es Down Under auch anders geht. Für den Weinlakai keine grundsätzliche Überraschung, doch hatte ich noch nie einen so guten Australier in diesem Preisbereich im Glas. Abgerundet wird diese Jancis-Robinson-Entdeckung durch eine klasse Sonderaktion, die der empfohlene Händler exklusiv den Weinlakai-Lesern anbietet: ein versandkostenfreies 5+1-Paket! Auch wenn die vielen Sonnenstunden in Australien unsere deutschen Voraussetzungen für Weinbau geradezu düster aussehen lassen, so stellt dieses Klima für Winzer nicht selten ein echtes Problem dar: Wenn die Trauben zu schnell reifen und man den optimalen Lesezeitpunkt verpasst, sind die Trauben zu süß und enthalten nur noch wenig Säure. Resultat sind Weine mit extrem hohem Alkoholgehalt, zu viel Fruchtextrakt und fehlender Frische. Wie gesagt, betört zunächst die intensive Frucht an der Nase, so lässt sich doch einem solchen Wein auf Dauer wenig abgewinnen. Für meine heutige Empfehlung trifft dies deshalb nicht zu, weil der Wein genau diese Negativeigenschaften nicht hat. Vielmehr liefert er alle positiven Seite eines australischen Rotweines: Eine betörende Frucht mit rotbeeriger Konzentration und leichtem Minzduft sowie eine merkliche, aber toll eingebundene Holzaromatik. Am Gaumen und auch im Abgang zeigt der Wein eine schöne Frische und keineswegs einen störenden Eindruck von übermäßigem Alkoholgehalt. Der Cabernet Sauvignon von Wynns wurde letzten Monat von Jancis Robinson als "Wine of the Week" ausgezeichnet. Sie kommentierte, er sei ein "extremely serious wine and yet is priced as though it were almost frivolous". Damit nicht genug: "There is nothing oversized, overripe or 'hot-tasting' about this wine - and nor is it plagued by the excessive mintiness that can sometimes detract from some Australian Cabernets". Jancis Robinson hat den 2006er Cabernet Sauvignon von Wynns innerhalb der letzten zwei Jahre einmal mit 18 und einmal mit 17 von 20 Punkten bewertet. Ein erstaunlich hoher Wert für einen Wein dieser Preisklasse, insbesondere wenn man weiß, dass die Britin sehr vornehm mit der Punktevergabe umgeht. Beleg dafür ist, dass Jancis Robinson in Ihrer Karriere erst 66 Weinen die Höchstpunktzahl von 20 Punkten gegeben hat, bei Robert Parker (persönlich) war dies bereits 206mal der Fall. Das Weingut Wynns liegt in dem Anbaugebiet Coonawarra im Bundesstaat South Australia . Dieses Gebiet ist insbesondere durch seinen extrem eisenhaltigen, rötlich gefärbten Boden bekannt, den man im Weinbau Terra Rossa nennt und eine ganz besondere Stilistik in den Weinen zu Tage befördert. Wynns wurde 1896 als erstes Weingut im Gebiet Coonawarra gegründet und entspricht somit nicht dem Bild, das man gemeinhin von Weingütern aus der "Neuen Welt" vor Augen hat. Der heute empfohlene Cabernet Sauvignon wurde bereits als Jahrgang 1954 in die Flaschen gefüllt und ist seitdem - zumindest in Australien - unter dem Namen "Black Label" wohlbekannt. So ist es bei genauer Betrachtung auch wenig verwunderlich, dass sich Wynns nicht mehr mit den Problemen herumschlägt, die für viele Winzer in Australien aufgrund der klimatischen Verhältnisse herrschen. Der "Black Label" wurde aus den besten Cabernet-Sauvignon-Trauben (20-25% der Gesamtlese) vinifiziert, die Wynns' Coonawarra Estate in 2006 erntete und die 16 Monate im Eichenfass verbrachten. Dabei kam ein buntes Gemisch aus französischer und amerikanischer Eiche in unterschiedlichem Alter zum Einsatz (Französische Eiche: 35% neu, 29% ein Jahr alt und 15% zwei Jahre alt und älter; Amerikanische Eiche: 8% neu, 2% ein Jahr alt und 11% zwei Jahre alt und älter). Die heutige Empfehlung geht nach langer Zeit einmal wieder stilistisch in eine ganz andere Richtung. Es ist ein Wein, der vor allem Einsteiger begeistern wird. Er ist einfach zu "verstehen", denn er betört die Sinne mit sehr intensiven Aromen. Zwar machen dies viele australischen Shiraz und Cabernet Sauvignon, das wirklich Besondere des Wynns liegt aber in der Tatsache, dass er auch Finesse, Frische und Eleganz bereithält: Merkmale, die nicht viele Weine bieten, egal aus welchem Teil der Erde sie stammen. Bitte nicht entgehen lassen: Der von mir recherchierte Händler ist nicht nur der einzige, der den Wein in Deutschland anbietet, sondern auch der kumulierte Flaschenpreis im 5+1-Paket ist in ganz Europa unschlagbar. Unbedingt kaufen. 2006 Wynns Coonawarra Estate Cabernet Sauvignon (Rotwein, Australien) Auge: Sehr dunkles Rot. Nase: Intensive, rote und auch schwarze Beerenaromen, Duft von Oliven, eine feine Minznote und Anklänge von Zedernholz . Gaumen: Sehr köperreich mit dichtem Aroma von schwarzen Johannisbeeren.  Wieder ein wenig Minze und ein mit feinen Tanninen belegter, sehr langer Abgang. Sonstiges: 100% Cabernet Sauvignon. Bis mindestens 2016 zu trinken. Enthält 14% Alkohol. 17-18/20 Punkte (Quelle: Purple Pages, Jancis Robinson, Juli 2011) Meine Einkaufsempfehlung: Hawesko 6er-Paket: 59,50 EUR inkl. Versand (ca. 9,92 EUR / Fl.) Zum Vergleich: Einzelflasche kostet 11,90 EUR zzgl. 11,90 Versandkosten Ausverkauft! (Achtung: Die Weinlakai-Aktion ist nur unter diesem Link zu finden) Stand: 17.08.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.

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Ein Portugieser, gemacht für die Grillsaison!

2008 Vinha Paz Dão (Rotwein, Portugal) Für die heutige Empfehlung war mal wieder etwas Detektivarbeit gefragt: Nur ein einziger deutscher Händler führt diesen portugiesischen Rotwein aus der Region  Dão ; und zwar als Direktimport. Um zu überprüfen, ob das damit zusammenhängende Preismonopol nicht zum Nachteil meiner Leser ist, hat der Weinlakai natürlich europaweit verglichen. Glücklicherweise hält der Preis dem Vergleich stand. Mehr noch: Er macht den Wein zu einem klasse Schnäppchen. So viel Kraft und "männlichen" Charakter hatte ich seit langer Zeit nicht mehr im Glas. Der Wine Enthusiast vergibt 90 Punkte und ist dabei meiner Meinung nach noch recht konservativ. Nicht nur hat er jede Menge Reifepotential, er avanciert auch durch seinen kräftigen und fruchtigen Stil zum perfekten Begleiter von rustikalen Fleischgerichten vom frisch reaktivierten Grill. Der 2008er Vinha Paz ist ein typisch portugiesisches Cuvée mit einem dominierenden Anteil von Touriga Nacional und Tinta Roriz (Tempranillo). Er verbrachte 8 Monate in neuer Eiche und diesen Holzeinsatz merkt man ihm auch deutlich an – insbesondere unmittelbar nach dem Öffnen der Flasche. Jedoch gelingt ihm das Spagat zwischen "Eichenmonster" und stimmig eingebrachten Holznoten. Und mit Holznoten meine ich nicht den Geschmack nach Holz, sondern vielmehr die Aromen, die durch Einsatz von neuen Holzfässern erzeugt werden. An erster Stelle Vanille, aber auch Noten von z.B. Karamell, Leder, Tabak, Kaffee und Kakao sind auf den Holzausbau zurück zu führen. In vielen Fällen überlagern diese Aromen den Wein völlig. Resultat sind uniforme Weine, die keinen rebsortenspezifischen oder regiongeprägten Charakter haben. Dies macht zwar manchmal schwache Weine deutlich ansprechender, doch wird nach dem ersten Glas bereits klar, dass der Wein ein langweiliges Kunstprodukt ist. Der Vinha Paz schafft diese Gratwanderung und ist alles andere als ein Kunstprodukt: Nach der Handlese der Trauben von bis zu 30 Jahre alten Reben wurde der Wein äußerst qualitätsorientiert vinifiziert und musste mehrere Monate in der Flasche nachreifen, bevor in den Verkauf gegeben wurde. Der Wein schreit nach langer Dekantierzeit und großen Gläsern. Zum ersteren sei noch gesagt, dass ich ungern eine genaue Zeit vorgebe. Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, den Wein direkt nach dem Öffnen zu probieren und ihn anschließend im Dekanter zu "beobachten". Doch auch nach vier bis sechs Stunden verliert der Wein noch nicht seinen jugendlichen, tanninbetonten Charakter. Er fordert dem Gaumen eine gewisse Anstrengung ab, belohnt aber auch mit einem fantastischen Abgang. Beste Voraussetzungen für den perfekten Begleiter eines herzhaften Grillgerichts. Im Selbstversuch passte der Wein hervorragend zu einer sechs Stunden indirekt gegrillten Schweineschulter. Dabei stellen auch kräftige Gewürze oder Räuchergeschmack kein Problem für den Portugiesen dar – ganz im Gegenteil. Antonio Canto Moniz produziert den Vinha Paz auf seinem Weingut im Norden der DOC-Region Dão. Auf 12 ha entstehen hier jährlich nicht mehr als 3.300 Kisten Wein. Der Ertrag liegt bei nur 25-30 hl pro Hektar. Neben einem Weißwein gibt es vom Weingut auch eine Reserva-Variante der heutigen Empfehlung. Auch diesen Roten konnte ich verkosten und mochte ihn sehr. Doch kostet er auch 10,- EUR mehr als die "normale" Ausführung. Aus meiner Sicht eine zu große Abstufung, denn der Reserva ist durch eine etwas bessere Balance nur minimal besser. Das Rotweingebiet Dão hat seit 1990 DOC-Status und genießt noch nicht sehr lange die Reputation einige der besten Rotweine des Landes zu produzieren. Die Region liegt inmitten hoher Granitberge und ist so von den teils harschen Einflüssen des Atlantiks geschützt. Das Klima ist von langen, warmen Sommern geprägt, die durch reichlichen Regenfall im Winter ergänzt werden. In Kombination mit dem von Sand geprägten Boden werden so beste Voraussetzungen für den Weinbau geschaffen. Heutige Empfehlung ist ganz nach dem Geschmack von Weintrinkern, die es etwas kräftiger mögen; ohne dabei auf eine attraktive Aromatik verzichten zu wollen. Zum Grillen – oder generell zu kräftigen Fleischgerichten – wird er aber auch Menschen überzeugen, die eine gewisse Gerbstoffattacke auf dem Gaumen normalerweise ablehnen. Von dem Wein gibt es in Deutschland nicht wirklich viele Flaschen und daher kann ich nur empfehlen schnell zuzugreifen. Der Wein ist sein Geld mehr als wert und die außergewöhnlich gute Eignung als Essenswein macht ihn zu einem besonderen "Saison-Tipp". In Sachen Grillen muss ich noch etwas loswerden: Ich möchte meinen Lesern ein Buch mit Grillrezepten empfehlen, das unbedingt zur jeden kulinarischen Bibliothek gehören sollte. Die "Grillbibel" der Kultmarke Weber enthält sowohl leckere, und teils recht außergewöhnliche Grillrezepte, als auch wunderbare Informationen über das Grillen an sich. Nein, auch hierfür bekomme ich keine Verkaufsprovision, doch kann das Buch hier äußerst bequem und günstig bestellt werden: Weber's Grillbibel bei Amazon.de 2008 Vinha Paz Dão (Rotwein, Portugal) Auge: Dunkles Rot mit violetten Reflexen. Nase: Pflaume, rote und schwarze Johannisbeeren, Vanille- und Eichenholznoten. Gaumen: Geschmack nach schwarzn Pflaumenschalen und Loganbeere . Feste Tanninstruktur mit viel Elegnaz am mittleren Gaumen. Beeindruckend langer Abgang. Sonstiges: Enthält 14% Vol. Alkohol. Bis 2017 zu trinken. Besteht aus  Touriga Nacional (50%), Tinta Roriz (30%), Alfrocheiro (15%) und Jaén du Dão (5%). 90 Punkte (Quelle: Wine Enthusiast, Roger Voss, Dezember 2010) Meine Einkaufsempfehlung: Vinomundo UPDATE: Die 250 vorrätigen Fl. sind ausverkauft, 350 weitere Fl. noch als Vorbestellung (Lieferung voraussichtlich Ende April) 11,90 EUR/Fl. (Versandkosten 5,95 EUR, ab 125,- EUR frei) Zudem: 11+1-Aktion (12 Fl. für 130,90 EUR, versandkostenfrei) Hier klicken! Stand: 06.04.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.

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Johannisbeeren auf Wikipedia

Die Johannisbeeren (Ribes) sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae). Sie umfasst die im Deutschen als Johannisbeeren und Stachelbeere bezeichneten Arten.

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