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5. Dezember 2007, 15:53 Uhr

Dennis Quaid fordert Schadenersatz

Es waren wohl die schwersten Tage seines Lebens, als Dennis Quaid um seine neugeborenen Zwillinge bangen musste, denen nach der Geburt eine Überdosis verabreicht worden war. Jetzt haben der US-Schauspieler und seine Frau Klage gegen den Pharmahersteller eingereicht.

Fordern 50 000 Dollar Schadenersatz: Dennis Quaid und seine Frau Kimberley© Chris Pizzello/AP

Hollywood-Schauspieler Dennis Quaid (53) und seine Frau Kimberly sind wegen der lebensgefährlichen Behandlung ihrer neugeborenen Zwillinge mit einer Überdosis Blutverdünnungsmittel vor Gericht gezogen. Sie werfen dem Hersteller des Medikaments vor, durch die Verpackung mutwillig zu Verwechslungen beizutragen.

Die Zwillinge Thomas Boone und Zoe Grace hatten aus Versehen am 18. November in einem Krankenhaus in Los Angeles statt der vorgeschriebenen zehn Einheiten des Blutverdünners Heparin 10 000 Einheiten bekommen. Nach einem Bericht der "Los Angeles Times" vom Mittwoch will Quaid von der Baxter Healthcare Corporation in Deerfield (Illinois) einen Schadenersatz von 50 000 Dollar (rund 33 800 Euro).

Die am 8. November geborenen Zwillinge und ein drittes, ebenfalls mit einer Überdosis behandeltes Baby, mussten auf der Intensivstation betreut werden. Der Klage zufolge waren die Kinder "in kritischem Zustand", sind inzwischen aber entlassen worden. Quaids Anwältin sagte gegenüber "people.com", die Kinder hätten sich inzwischen vollständig erholt. Der Fehler liege beim Hersteller, argumentierte Quaid, weil die unterschiedliche Konzentration nicht deutlich genug auf der Verpackung der Ampullen angegeben sei.

Die Firma nahm dem Bericht zufolge keine Stellung zu der Klage. Es gehe nicht um einen Produktfehler, sondern um eine falsche Verwendung, sagte eine Sprecherin. Im vergangenen Jahr waren in Indiana drei Babys an einer ähnlichen Überdosis gestorben.

Die Quaid-Zwillinge sind von einer Leihmutter ausgetragen worden. Der Schauspieler hat bereits einen Sohn, Jack Henry (15), aus seiner ersten Ehe mit Hollywood-Schauspielerin Meg Ryan.

DPA/jum
 
 
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