"Olivier Martinez wollte mich töten"

27. November 2012, 10:15 Uhr

Dass der Streit zwischen Halle Berrys Ex-Freund Gabriel Aubry und ihrem Verlobtem Olivier Martinez hässlich endete, ist bekannt. Neue Fotos dokumentieren nun das Ausmaß von Aubrys Verletzungen.

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Das rechte Auge ist tiefblau und geschwollen, die Schläfe deformiert, unter dem linken Auge zieht sich ein blutiger Riss. Mit diesem Gesicht wird Gabriel Aubry, Ex-Freund von Schauspielerin Halle Berry, so schnell nicht wieder als Model arbeiten können. Die Promiseite "tmz.com" veröffentlichte sieben Bilder des Kanadiers, die seine Verletzungen nach dem Streit mit Berrys Verlobtem Olivier Martinez dokumentieren. An Thanksgiving hatten sich Aubry und Martinez vor dem Haus von Berry in Los Angeles eine filmreife Schlägerei geliefert. Beide Männer mussten verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Während Martinez lediglich eine Prellung an der Hand erlitt, brach sich Aubry eine Rippe, wurde an Augen und Mund verletzt und zog sich Platzwunden zu, die genäht werden mussten.

Die Fotos von Aubrys geschwollenem Gesicht stammen aus einer Gerichtsakte, die sein Anwalt Shawn Holley bei einem Gericht in Los Angeles vorlegte. In den Papieren erzählt der Kanadier seine Version der Geschichte. US-Medien berichteten bisher dass Aubry die Schlägerei begonnen habe, weil er sich von Olivier Martinez provoziert fühlte.

"Wenn du nicht nach Paris ziehst, werde ich dich töten"

Laut den Unterlagen hat Aubry seine Tochter Nahla an besagtem Thansgiving-Tag im Haus ihrer Mutter Halle Berry abgeliefert. Gewöhnlich werde die Vierjährige von dem Kindermädchen in Empfang genommen, an diesem Tag kam jedoch Olivier Martinez zur Tür. "Wir müssen reden", soll er zu Aubry gesagt und ihn dann zu Boden geworfen haben. "Er schlug mich mehrfach, rammte mir sein Knie in die Rippen, nahm meinen Kopf in seine Hände und schlug ihn auf den Asphalt. Das ganze passierte so schnell, dass ich mich nicht wehren konnte", so Aubry in dem Schreiben.

Martinez soll gedroht haben, ihn zu töten. "Du kostet uns drei Millionen Dollar. Wenn du den Richter das nächste Mal siehst, sag ihm, dass du nach Paris ziehst oder ich werde dich töten", heißt es in den Unterlagen. Seit Monaten kämpfen Halle Berry und Gabriel Aubry um das Sorgerecht für ihre Tochter Nahla. Berrys Wunsch, mit der Vierjährigen nach Frankreich zu ziehen, wo ihr Verlobter Olivier Martinez lebt, wurde jüngst von einem Gericht abgewiesen. In der Begründung hieß es, dass Nahlas Vater Gabriel Aubry in Los Angeles lebt und seine Tochter nicht mehr regelmäßig sehen könne, wenn diese in Paris leben würde. Berry und Martinez fordern nun offensichtlich von Aubry, dass dieser seinen Wohnsitz ebenfalls nach Frankreich verlegt. So könnte das Gericht Berrys Wunsch entsprechen, ihre Tochter in Europa großzuziehen.

Martinez soll Aubry bereits zuvor bedroht haben

Zudem behauptet Aubry, dass Martinez von ihm verlangte, gegenüber der Polizei zu bebaupten, dass er den Streit begonnen habe. "Wir haben die Polizei alarmiert. Wenn sie eintrifft, erzählst du den Beamten, dass du den Streit begonnen hast oder ich werde dich töten." Weiter wirft er dem Franzosen vor, ihn bereits am Tag zuvor bedroht zu haben. "Ich wünschte ich könnte die Scheiße aus dir herausprügeln. Du hast Glück, dass wir uns hier in einer Schule befinden", soll Martinez am Rande einer Schulaufführung von Nahla zu Aubry gesagt haben.

Wer der beiden Männer nun die Warheit sagt, wird sich wohl schwer festsellen lassen. Aubry muss sich auf jeden Fall am 13. Dezember wegen Körperverletzung vor einem Gericht in Los Angeles verwantworten. Bis dahin darf er sich Berry, Martinez und Nahla nur auf 100 Meter nähern. Diesen Wunsch hat die Schauspielerin bereits durchgsetzt.

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