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4. Dezember 2011, 16:00 Uhr

Bombenentschärfung in Koblenz geglückt

Es war die bundesweit größte Evakuierung wegen eines Blindgängers seit dem zweiten Weltkrieg. Jetzt ist die aufwändige Aktion in Koblenz zu einem guten Ende gebracht worden. Am Rheinufer wurde die tonnenschwere britische Luftmine unschädlich gemacht.

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Männer vom Kampfmittelräumdienstes entschärfen am Rheinufer die Luftmine© Fredrik von Erichsen/DPA

Die beiden Weltkriegsbomben im Rhein bei Koblenz sind entschärft. Das teilte die Pressestelle der Stadt am Sonntag mit. Koblenz hatte zuvor die bundesweit größte Evakuierungsaktion wegen eines Blindgängers seit dem Zweiten Weltkrieg erlebt. Rund 45.000 Einwohner mussten ihre Häuser verlassen. "Wir sind erleichtert", sagte Feuerwehrsprecher Manfred Morschhäuser. Die Entschärfung hatte knapp zweieinhalb Stunden gedauert.

Der Kampfmittelräumdienst musste sich um eine 1,8 Tonnen schwere britische Luftmine und eine kleinere US-Bombe kümmern. Die Entschärfung der kleineren Bombe galt als besonders kompliziert, denn sie war den Experten zufolge in schlechtem Zustand.

Im Rhein war auch ein Fass mit giftigen Chemikalien aufgetaucht, das am Sonntag noch kontrolliert gesprengt werden sollte. Anschließend wollte die Feuerwehr sichergehen, dass sich trotz der Sprengung des Fasses keine Schadstoffe in der Luft befinden. Erst dann könne das Evakuierungsgebiet wieder freigegeben werden, sagte der Sprecher.

ins/DPA
 
 
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