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6. Juni 2009, 15:05 Uhr

Wunsch und Wirklichkeit

Seit Wochen kämpfen deutsche Erzieher für bessere Arbeitsbedingungen in Kindergärten und Kindertagesstätten. Wie erschütternd schlecht diese sind, zeigt beispielsweise der Vergleich mit der Situation in Finnland. Ein Zwiegespräch unter Kolleginnen.

Kita, Erzieherin, Kindergarten

Zwei auf einer Bank: Heike Rippert (links), Erzieherin aus Stuttgart, und die in Finnland arbeitende Silvia Rothenburger© Martin Wagenhan

Sie sind Erzieherin, Frau Rothenburger. Saunen und Rentiere waren sicher nicht der Grund, weshalb Sie von Deutschland nach Finnland gezogen sind?

Rothenburger: Nein, auch nicht die fürchterlich kalten Winter. Die Arbeitsbedingungen in den finnischen Kindertageseinrichtungen sind einfach viel besser. Hier macht es Spaß, mit Kindern zu arbeiten. Deutschland ist dagegen immer noch rückständigbehäbig, hinkt 15 Jahre hinterher. Hier in Finnland habe ich viele Freiräume, kann meine Ideen einbringen. Und dabei werde ich gefördert und gestützt - vom Staat, von den Städten und Gemeinden und von der Gesellschaft.
Rippert: Beneidenswert. Uns wird die Freude an der Arbeit immer mehr verdorben. Viele von uns sind am Limit, physisch und psychisch. Kaum eine glaubt noch daran, dass sie das Rentenalter gesund erreicht. Viele werden von Kopfschmerzen gequält, viele plagt der Rücken. Eine Studie sagt, dass nur 13 Prozent der Fachkräfte während oder unmittelbar nach der Arbeit keine gesundheitlichen Probleme haben. Das ist doch eine untragbare Situation.

Was macht Sie so kaputt?

Rippert: Die Arbeitsbelastung ist immens gestiegen. Wir haben nicht nur mit der wachsenden Kinderarmut und Vernachlässigung zu kämpfen. Da sind die vielen Trennungsfamilien und Migrantenkinder, die unsicheren Eltern. Und nicht zuletzt das Fernsehen: Wenn die Kinder montagmorgens zu uns kommen, sind sie wie durchgedreht. Hinzu kommt - typisch deutsch - die wachsende Bürokratie …

… und nach dem Pisa-Schock auch noch die Forderung nach frühkindlicher Bildung.

Rippert: Ja. Zusätzlich zum "normalen" Betrieb sollen wir jetzt noch anspruchsvolle Bildungspläne umsetzen, Beobachtungsbögen ausfüllen und für jedes Kind einen Entwicklungsplan erstellen - das alles, ohne auch nur eine Erzieherin mehr bekommen zu haben. Das macht klar: In die Bildung und Entwicklung unserer Kleinsten wird nicht genügend investiert. Das geht zu unseren Lasten und zulasten der Kinder und Familien.
Rothenburger: Der finnische Staat gibt 6,3 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts für Bildung aus, der deutsche nur 4,5 Prozent. Aber ein gutes Betreuungssystem kostet. Lange vor Pisa bauten Länder wie Finnland, Schweden und Norwegen die Kinderbetreuung quantitativ und qualitativ immer weiter aus. Deutschland lag dagegen im Dornröschenschlaf.

Wie sieht das konkret bei Ihnen in Kerava aus?

Rothenburger: In Finnland macht man den Familien das Leben leicht: Schon seit über zehn Jahren steht jedem Kind ein Betreuungsplatz von Geburt an zu - viele Eltern nehmen das nicht in Anspruch, aber sie haben eben die Möglichkeit, jederzeit arbeiten zu gehen. Davon können deutsche Mütter trotz der Ringkämpfe Frau von der Leyens mit dem Finanzminister nur träumen …
Rippert: … und den Traum müssen wir auch noch länger träumen.
Rothenburger: In Kerava gibt es sogar Schichtkindergärten für Eltern, die zum Beispiel im Krankenhaus arbeiten. Diese Kitas haben 24 Stunden geöffnet. Für alle Betreuungsplätze kann man sich leicht im Internet bewerben. Den Platz bekommt man exakt zum Wunschdatum. In 90 Prozent der Fälle sogar im Wunschkindergarten.
Rippert: Kaum vorstellbar.
Rothenburger: Fehlen Plätze, werden umgehend neue Gruppen eröffnet. Niemand muss sich schon als Schwangere in lange Wartelisten eintragen, um dann am Schluss doch leer auszugehen. Mit zwei Jahren besuchen hier in Finnland fast alle Kinder eine Kita, meist ganztags.

Wie groß sind denn die Gruppen in Ihrem "Spielhaus"?

Rothenburger: Bei den Jüngsten bis zu drei Jahren werden höchstens zwölf Kinder von vier Erwachsenen betreut, in der zweiten Gruppe haben wir 21 Vier- und Fünfjährige. Um sie kümmern sich drei Erzieher oder Lehrer und ein Absolvent des Sozialen Jahres. Oft ist noch eine Praktikantin dabei. Also fünf Personen. Die zehn Vorschulkinder haben zwei Betreuer. Alle sprechen Finnisch und Deutsch.
Rippert: Deutschland erfüllt - von wenigen, teuren Privat-Kitas abgesehen - nirgendwo den von der EU empfohlenen Mindeststandard. Danach sollte sich eine Fachkraft um höchstens drei Kinder bis anderthalb Jahren oder vier Kinder bis zu drei Jahren kümmern. Die Realität sieht aber anders aus: Durchschnittlich muss sich eine Erzieherin um acht Ein- bis Dreijährige kümmern, in Hessen sogar manchmal um zehn. Und es gibt bei uns in der Kita immer wieder Tage, an denen wir zu acht 93 Kinder neun Stunden lang betreuen. Da drehen Sie ab!

Große Gruppen, wenig Personal haben meist auch viel Lärm zur Folge?

Rippert: Und der belastet. Es gibt gemessene Spitzenwerte von 117 Dezibel. Das entspricht dem Wert eines startenden Düsenjets in 100 Meter Entfernung.

In Deutschland haben gerade mal 3,4 Prozent der Kita-Mitarbeiter eine Hochschulausbildung. Das leisten sich in der EU sonst nur noch Malta und Österreich. Wie ist das bei Ihnen, Frau Rothenburger?

Rothenburger: Ich habe für meine 42 Kinder fünf Leute mit Fachhochschul- oder Uni-Abschluss. In jeder Gruppe ist also mindestens ein Akademiker oder eine Akademikerin. Auch bei den Kleinsten; zurzeit haben wir sogar zwei. Bei uns gibt es den Bildungsgedanken für Kitas schon lange, entsprechend gut werden Erzieher und Lehrer ausgebildet.

Wenn man nicht mehr Personal in die deutschen Kitas steckt, drohen dann nicht die ehrgeizigen Bildungspläne Makulatur zu bleiben?

Rippert: Im schlimmsten Fall werden sie ad absurdum geführt. Selbst bei uns in Stuttgart, wo die Personaldecke dünn ist, aber noch nicht ganz so traurig ausschaut wie anderswo, müssen Abstriche gemacht werden. Ein Beispiel aus meinem Haus: In Baden-Württemberg haben wir den Plan "Einstein in der Kita", das heißt, wir bieten den Kindern Bildungsinseln in zehn Bildungsbereichen an. Sobald zwei Kollegen im Urlaub oder krank sind, können wir manche von diesen Angeboten nicht aufrechterhalten. Dann müssen wir die Insel "Lesen und Schreiben" schließen, oder im Bereich Naturwissenschaft fällt die Experimentierecke weg. Es werden dann eben keine Käfer mehr unterm Mikroskop betrachtet.

Frustriert Sie das nicht?

Rippert: Meine Kollegen und ich stehen voll hinter dem Bildungsplan für die Kitas, aber man muss ihn uns auch ordentlich umsetzen lassen. Sonst werden demnächst noch mehr von uns am Ende ihrer Kräfte sein. Stattdessen werden lieber Milliarden in das Projekt "Stuttgart 21" mit der Untertunnelung des Bahnhofs gesteckt. Vom Land allein 700 Millionen!
Rothenburger: Das klingt nicht nach einem fürsorglichen Arbeitgeber. Das ist in Finnland anders. Wenn hier in einer Kita Leute ausfallen, kann sofort eine Erzieherin aus einer langen Liste von "Springerkräften" eingesetzt werden. Das entlastet.
Rippert: Springerkräfte bekomme ich überhaupt nicht.
Rothenburger: Für angeschlagene Mitarbeiter gibt es bei uns dreijährige Rehabilitationsprogramme, für die sie mehrere Wochen im Jahr freigestellt sind und in denen sie sich um ihre Gesundheit kümmern können. Damit es aber gar nicht erst so weit kommt, gehen Arbeitsgesundheitsärzte immer wieder zu Gesprächen mit den Erziehern in die Kitas. Dazu wird jedes Jahr überprüft, ob alle gute Arbeitsbedingungen haben. Und es gibt so etwas wie ein Sabbatical für Erzieher, die zehn oder mehr Jahre in dem Beruf arbeiten. Sie können zwischen drei Monaten und einem Jahr pausieren und bekommen trotzdem monatlich rund 1000 Euro aus der Rentenkasse.
Rippert: Traumhafte Zustände! Mit solchen Maßnahmen würdigt man doch auch die anstrengende Arbeit der Erzieher. Um uns sorgt sich leider niemand so.

Und wie sieht die Bezahlung aus?

Rippert: Bei uns erhält eine Erzieherin als Einstiegsgehalt 2130 Euro brutto. Es bleiben ihr also 1345 Euro, wenn sie Steuerklasse 1 hat. Oder noch weniger, wenn sie - was oft passiert - nur eine Teilzeitstelle bekommen hat. Ein Grund mehr dafür, dass immer weniger junge Leute in diesen Beruf wollen. Bei den hohen Mieten in Stuttgart ist oft nicht einmal ein Auto drin. Oder man muss sich einen Zweitjob suchen. Ein Kollege von mir bessert sein Einkommen mit Nachhilfeunterricht auf, eine Kollegin kellnert - und das nach siebeneinhalb Stunden Kinderlärm.
Rothenburger: Das Bruttogehalt der Einsteigerinnen ist in Finnland in etwa gleich, aber sie bekommen ein paar Hundert Euro mehr heraus, weil es weniger Abzüge gibt. 2008 haben wir heftig gestreikt. Wir sind da sehr selbstbewusst. Das Ergebnis war über 20 Prozent mehr Gehalt. Das wird gerade umgesetzt. In Finnland ist alles gut gelöst für die Kinder, ihre Entwicklung und ihre Zukunft. Zeitgemäß eben.

Übernommen aus ... Stern Stern
Ausgabe 23/2009

Vorbildlich Silvia Rothenburger, 49, leitet eine Kindertagesstätte im südfinnischen Kerava. Nach dem Studium in Dresden unterrichtete sie zunächst Geschichte, arbeitete danach mit behinderten Kindern. Seit 1986 lebt die Thüringerin fast ununterbrochen in Finnland. 1997 eröffnete sie das "Spielhaus", einen privaten, deutschsprachigen Kindergarten. Kerava wurde 2005 für seine Kinderbetreuung von der EU ausgezeichnet.

Überlastet Heike Rippert, 47, ist Kinderpflegerin und Erzieherin und hat Sozialpädagogik studiert. Seit 2001 leitet sie die "Tageseinrichtung für Kinder beim Fasanengarten" in Stuttgart-Hausen. In der kommunalen Kita werden derzeit 93 Kinder im Alter von acht Wochen bis zur Einschulung und auch Schulkinder bis zum 14. Lebensjahr nach dem Unterricht betreut. Geöffnet ist die Tagesstätte von 6.30 Uhr bis 17 Uhr.

Interview: Anette Lache
 
 
KOMMENTARE (10 von 17)
 
botoxia (08.06.2009, 08:54 Uhr)
Frage
Kinder brüllen, Kinder sind anstrengend und Kinder sind lästig. Das weiß man. Wieso also wird man mit diesem Wissen noch Kindergärtnerin und beschwert sich dann über Krach und Action.
sininen (07.06.2009, 20:19 Uhr)
Sozialisten in Finnland
Sorry, das ist off-topic. Dennoch. Jeder der ein Lexikon hat, dass nicht mehr aus den Achtzigern stammt, wird dort schön sehen können, dass die Sozialisten seit mehr als 20 Jahren in Finnland ein zersplitterter Haufen sind. Soviel dazu. Google reicht auch. Wenn mans kann.
Ansonsten ist Finnland verglichen mit Deutschland ok, das Gesundheitssystem würde viele der deutschen Jammerlappen zum Heulkrampf zwingen.
Die Kitas sind nicht schlecht aber auch nicht so toll, wie es uns die Dame im Artikel weismachen möchte (kommt aber sicher auf die Stadt an).
Kann nur aus eigener Erfahrung berichten und sagen: Ja, man bekommt innerhalb von vier Wochen einen Kita-Platz (das ist Gesetz). Und wenn man keinen grossen Wert auf schönes Spielzeug legt und es einem auch nichts ausmacht, dass das eigene Kind mal mit seinen Bedürfnissen nicht so wahrgenommen wird, dann ist es prima. Ansonsten halt nur eine Versicherung, dass das Kind versorgt ist während man arbeitet. Wenn man eine Spezielle Kita aussucht, kann man auch mal länger warten.
Finnland als Masstab für alles zu nehmen ist nicht weise weil auch manches in Deutschland besser läuft, wie ich finde.
ganzbaf (07.06.2009, 19:47 Uhr)
Aber gerne mal von Sozialisten regiert ;-)

Ist ja auch OK:
Deutschland hat ja auch ein "freiheitlich-sozialistisches Grundgesetz demokratischer Prägung" ;-)
Nur eine sozialistische Partei haben wir leider nicht.
Nur eine Seeheim-PD und eine Linkspartei.
kepe (07.06.2009, 18:39 Uhr)
Finnland ist nicht sozialistisch
genauso wenig wie der Rest von Skandinavien.
Vielleicht werden Kinder nicht als "zukünftige Sozialsystemunterstützer und Steuerzahler" betrachtet, sondern als Kinder.
Was mich am meisten aufregt sind die Aussagen, das Kinder, deren Eltern sich am unteren Ende der Gesellschaft befinden niemals arbeiten werden, quasi asozial durch Vererbung.
Die Statistik lautet:
In keinem anderen Land in Europa, ausser Deutschland, ist der Bildungsgrad eines Kindes mehr vom den finanziellen Verhältnissen seiner Eltern abhängig als in Deutschland.
Das ist die eigentliche Schande. Alle Kinder müssen gleiche Chanchen haben. Eine Kindergelderhöhung trägt dazu nicht bei. Das Geld ist in Schulen und Kindergärten besser angelegt.
Und schafft endlich dieses 250 Jahre alte Schulsystem ab. Dann würde es diese Artikel garnicht geben.
sininen (07.06.2009, 16:49 Uhr)
Kleine Korrektur
An alle, die weiter unten meinen, sich in der Politik gut auszukennen:
Finnland ist nicht sozialistisch regiert!
Ein Blick in ein aktuelles Lexikon genügt.
Es fällt mir auf, dass hier mal wieder viele off topic kommentieren. Schade.
sininen (07.06.2009, 16:43 Uhr)
Bisschen übertrieben!
Ich lebe jetzt seit 4 Jahren mit Kleinkind in Finnland/Turku (das ist immerhin die drittgrösste Stadt) und auch hier sind die Leute mit den Kitas nicht zufrieden. Vier Betreuerinnen für ca 25 bis 30 Kinder.
Das Problem hierzulande (also in Finnland) ist, dass den Kindern ein Platz in der Kita zusteht. Das bedeutet im Klartext: Die meisten Kitas sind hoffnungslos überfüllt, das Mobiliar/Spielzeug ist alt und unmotiviertes Personal gibt es auch wie überall.
Finnland in Allem als gelobtes Land hinzustellen ist schlichtweg falsch!
Kann sein, dass die Kita-Betreuer besser ausgebildet sind. Das kann ich nicht beurteilen. Aber dass hier die Kinder immer nach topmodernen Standards und mit neuesten Mitteln/Methoden erzogen werden ist schlicht falsch.
endbenutzer (07.06.2009, 15:37 Uhr)
wie enifach wäre es doch...
..das finnische System genau so zu übernehmen. Dies ist politisch aber gar nicht gewollt. Eine hervorragende Kinderbetreuung soll nur denjenigen widerfahren, die sich das (privat) finanziell eisten können. So wird schon früh festgelegt, mit welchen Chancen ein Kind heranwächst. Gleiches gilt übrigens auch für unsere Schulen. Gute Bildung nur für die Kinder, deren Eltern sich das auch leisten können. Immer schön die Klassenunterschiede pflegen..
RichardRoe (07.06.2009, 15:16 Uhr)
Soviel Polemik auf einem Haufen
Im Grunde geht es doch einfach darum:
-Kinder sollen gut ausgebildet sein
-Es wird immer weniger in die Ausbildung der Kinder investiert
-Preisfrage: Wer erkennt das Problem?
.
Wie man im Detail von diesem Streik denkt kann jedem selbst überlassen sein. Ich befürworte ihn, da er mal der Gesellschaft zeigt das auch mal Geld in die Kinder investiert werden sollte und nicht nur heisse Luft. Den Herrn in der Politik ist der gemeine Kindergarten (oder Schule, oder Uni) vollkommen egal. Die können ihre Kinder nämlich in Private Einrichtungen schicken. Denen gehts gut. Die werden auch von Klein auf gefördert, so dass sie es nicht allzu schwer haben bis zum Studium (an einer teuren Uni) und dann (mit hoher wahrscheinlichkeit) gutbezahlte Jobs kriegen. Oder will jemand ernsthaft behaupten, das liegt daran das Politikersprösslinge von Haus aus wesentlich intelligenter sind?
Ich hasse es wieder das leidige Thema Amokläufe anzuschneiden, aber Investitionen in die Kinder könnten das Problem tatsächlich angehen (ja, Verbote sind einfacher aber wirkungslos wie man sich denken kann)
Svjuerg (07.06.2009, 11:08 Uhr)
Halbwahrheiten ohne Ende
Ich finde es grotesk wie der Stern Partei ergreift für Streiks, die er offensichtlich gar nicht analysiert hat. :(
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Wenn sich Erzieherinnen beklagen die Kinder seien zu laut, muss ich fragen warum das so ist. Wenn Kinder nämlich richtig beschäftigt werden, ist das nicht der Fall. Sie haben alle Kopfschmerzen, und keine erreicht gesund die Rente. Aber alle anderen Berufe, vor allem Krankenschwestern und Verkäufer. Klar.
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Wenn ich einen Beruf ergreife weiss ich was zu tun ist, und zu sagen sie müssten mehr wissen als früher ist auch schwach. Es ist immer noch Allgemeinbildung was Kinder in der Kita abfragen, keine Fragen aus dem Physikstudium oder ähnliches. Sollen froh sein wenn sie nicht mit Heidi-Dei verblöden sondern normal kommunizieren können.
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Ja, ich habe 2 kleine Kinder und weiss von was ich rede. Und das Gerede wegen "Gesundheits-Tarifvertrag" treibt mir die Galle hoch. Hört auf die Kommunen zu schröpfen und helft mit wenn engagierte Eltern für höhere Personalschlüssel kämpfen, die in Finnland ja auch vorhanden sind. Aber da machen sie nicht mit, die Erzieherinnen, weil es keine Arbeitstage sondern Samstage sind.
blindriver (07.06.2009, 10:11 Uhr)
@ barbaros68 - ist doch ganz einfach . . .
Ist doch ganz einfach - Menschen sollen sich den Folgen ihres Handelns stellen und nicht die Folgekostene auf den Rest der Gemeinschaft abwaelzen.
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Sollte fuer Banken, Autohersteller und fuer Eltern gelten - you breed them, you feed then und Du bezahlst fuer ihre Betreuung.
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Und was die Unwegbarkeiten des Lebens angeht - richtig, genau deswegen habe ich ja selbst auch keine Kinder, trotz der 10 Tsd Euro Jobs.
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