Deutschlands gefährlichste Städte

13. Mai 2013, 12:42 Uhr

Frankfurt am Main verteidigt einen zweifelhaften Titel: Die Bankenmetropole ist und bleibt die Hauptstadt des Verbrechens. Auch am Rhein geht es ziemlich kriminell zu, wie die Polizeistatistik zeigt.

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Frankfurt am Main ist eine seltsam zwiegespaltene Stadt: Finanzmetropole, Bankerhochburg, viele gut bezahlte Jobs einerseits. Doch andererseits hat zwischen den glitzernden Hochhausfassaden auch das Verbrechen Hochkonjunktur, wozu nicht zuletzt das Rotlichtviertel in der Nähe des Hauptbahnhofs beiträgt.

Aus der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik, die Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich am Mittwoch vorstellt, wird Frankfurt erneut als Hauptstadt des Verbrechens hervorgehen. Wie die Zeitung "Die Welt" vorab berichtet, stieg die Zahl der erfassten Straftaten je 100.000 Einwohner im Jahr 2012 auf 16.310. Damit führt die Mainmetropole wie schon im Jahr zuvor (16.137 Straftaten) das Verbrechensranking an.

Die sicherste Großstadt ist dagegen München. In der bayerischen Hauptstadt kommen auf 100.000 Einwohner nur 7.153 Straftaten. Damit wurde München gegenüber 2011 (7564 Straftaten) sogar noch ein bisschen sicherer.

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