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Seit 1998 hatten Ermittler Christian Ganczarski im Visier. Jetzt decken stern-Reporter auf, wie nah der Duisburger dem meistgesuchten Terroristen der Welt wirklich war: als Kurier, Computerspezialist, Drahtzieher für Anschläge - und als Mann, der bin Laden mit Insulin versorgte.
Mehr als zehn Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September hat das Verfahren gegen die fünf mutmaßlichen Hauptverantwortlichen begonnen. Der mutmaßliche Drahtzieher Chalid Scheich Mohammed erschien vor einem US-Militärsondergericht im Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba.
Die ehemalige Nummer 3 des Terrornetzwerks Al Kaida hat die Planung der Terroranschläge vom 11. September gestanden - wie wertvoll dieses Geständnis jedoch wirklich ist, ist umstritten. Eine Presseschau.
Drastische Folter-Vorwürfe: Laut "New York Times" soll der Drahtzieher der Anschläge vom 11. September, Chalid Scheich Mohammed, allein in einem Jahr 183-mal durch Waterboarding gefoltert worden sein. Auch ein anderer mutmaßlicher Terrorist wurde offenbar mehr als 80-mal gequält.
Der künftige US-Präsident Barack Obama hat bereits angekündigt, das umstrittene Gefangenlager dicht machen zu wollen. Jetzt leitet das Verteidigungsministerium schon vor Obamas Amtsübernahme erste Schritte zur Schließung von Guantànamo ein.
Chalid Scheich Mohammed will als Märtyrer in die Geschichte eingehen - und dabei kommt es dem mutmaßlichen Drahtzieher der 9/11-Anschläge offenbar darauf an, dass das richtige Bild von ihm in Erinnerung bleibt. Beim Prozess in Guantanamo beschwerte er sich bei der Gerichtszeichnerin, seine Nase sei zu groß geraten.
Im Prozess um die Terroranschläge vom 11. September hat der mutmaßliche Drahtzieher Chalid Scheich Mohammed für sich die Todesstrafe gefordert. Vor dem Militärtribunal in Guantanamo sagte Mohammed, er freue sich auf den Tod und wolle als Märtyrer sterben.
Der wieder angelaufene Prozess gegen die Drahtzieher des 11. September soll so schnell wie möglich verlaufen. Die Angeklagten verweigern jedoch jegliche Beteiligung. Es könnte ein zähes Verfahren werden - in dem es auch um Foltervorwürfe geht.
Im «Jahrhundert-Verfahren» um die Anschläge vom 11. September 2001 haben die fünf Angeklagten jegliche Beteiligung an der Verhandlung verweigert.
Mehr als zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September beginnt heute das Verfahren gegen die fünf mutmaßlichen Hauptverantwortlichen. Zum Auftakt wird in Guantánamo die Anklage verlesen.
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Chalid Scheich Mohammed ist ein hochrangiges Mitglied der Terrororganisation al-Qaida und gilt als Chefplaner der Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA.
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