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Verhaltensauffällige Kinder sollen nach Plänen der nordrhein-westfälischen Landesregierung künftig schon mit neun Jahren in speziellen Einrichtungen untergebracht werden, um so eine Entwicklung zum Intensivstraftäter zu verhindern.
Weil ein 17-Jähriger in Berlin seine Freundin vor den Lästereien der Mitschüler bewahren wollte, wurde er brutal zusammengeschlagen. Selbst als er schon am Boden lag, traten die Täter noch zu. Für die Jugendrichterin Antje Keune gehören solche Fälle zum Alltag.
Ob in sozialen Netzwerken oder beim Online-Shopping. Wer sich ins Internet begibt, hinterlässt Spuren. stern TV zeigt, welche Folgen das haben kann. Außerdem in der Sendung: Wie Berliner Richter gegen Jugendkriminalität vorgehen, Trauer um Eisbär Knut und die stern TV-Aktion Deutschland tanzt.
Je religiöser, desto brutaler: Gläubige muslimische Jugendliche in Deutschland sind einer Studie zufolge deutlich gewaltbereiter als Migranten anderer Konfessionen. Ein großes Problem: das reaktionäre Männerbild der Imane.
Warum tötet ein Jugendlicher einen anderen - grundlos, wahllos, einfach so? Ein Rap-Video, voller Hass und verbaler Gewalt, produziert von einer Großstadt-Gang rund um den mutmaßlichen Messerstecher vom Hamburger Jungfernstieg, scheint klare Hinweise zu geben. Doch die Polizei warnt vor einer Überbewertung.
München und Hamburg. Piekfein, hübsch anzuschauen, wirtschaftlich stark. Doch der schöne Schein trügt. Gewaltbereite Ghetto-Kids machen selbst die bürgerlichsten Orte unsicher.
Sie prügeln wahllos Passanten zusammen, schlagen und treten auf ihre Opfer ein, wenn diese schon am Boden liegen: Kinder und Jugendliche ohne Mitleid. Polizei und Kriminologen sind entsetzt über die fehlende Empathie vieler junger Leute. Nur: Wie kann es dazu kommen? Was macht diese Generation so auffällig brutal?
Sie schlagen oft aus purer Langeweile. Sie prügeln und treten nach. Und den meisten fehlt jedes Mitgefühl für ihre Opfer. Die ganz normale Jugendkriminalität - beschrieben am Beispiel von Hessens Metropole Wiesbaden.
Im Streit um eine Verschärfung des Jugendstrafrechts bekommt Ministerpräsident Roland Koch Rückenwind vom Weißen Ring. Die Opferschutz-Organisation hat den Migranten-Verbänden vorgeworfen, die Situation zu verharmlosen. Die aktuellen Probleme seien nur die Spitze des Eisberges.
Im verarmten Bremerhaven ist ein kleines Wunder geschehen: Die Zahl der Teenie-Gangster ist in den vergangenen fünf Jahren um ein Drittel gesunken. Grund dafür ist ein neues Konzept: Wer auffällt, bekommt einen "Patenonkel" von der Polizei zugeteilt. Und der passt auf.
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