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Ministerin Warken (l.)

Warken will mehr als eine Milliarde Euro bei Notaufnahmen der Kliniken sparen

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Zahl der in den Rettungsstellen der Krankenhäuser behandelten Fälle reduzieren und damit perspektivisch über eine Milliarde Euro einsparen. Das geht aus einem Gesetzentwurf Warkens hervor, über den die "Augsburger Allgemeine" am Mittwoch berichtete. Demnach soll die Reform der Notfallversorgung zu 1,2 Millionen Patientin weniger führen, die pro Jahr in den Rettungsstellen behandelt werden.
Ministerin Warken

Warkens Reformpläne im Kreuzfeuer: Sozial- und Ärzteverbände fordern Änderungen

Die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) stoßen auf breiten Widerstand. Am Montag gaben betroffene Verbände in einer Anhörung im Gesundheitsministerium ihre Stellungnahmen zu Warkens Reformentwurf ab - viele von ihnen fielen sehr kritisch aus. Sozialverbände etwa beklagten eine übermäßige Belastung der Versicherten durch die Begrenzung der Familienmitversicherung, erhöhte Zuzahlungen zu Medikamenten und Kürzungen beim Krankengeld.