Bei den bestätigten Todesopfern handele es sich um sieben Frauen, fünf Männer und vier Kinder, erklärten die Behörden. Es gibt demnach auch Verletzte, darunter ein schwer verletztes Kind, die in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden. Lokale Medien berichteten, der Bus sei auf dem Rückweg von einem religiösen Fest im Bundesstaat Ceará verunglückt. Der Gouverneur von Alagoas, Paulo Dantas, sprach von einer "Tragödie" und rief drei Trauertage aus.
Der Bus sei in einer Kurve von der Straße abgekommen und habe sich überschlagen, erklärte der Leiter der an der Rettungsaktion beteiligten Luftfahrtbehörde von Alagoas, Andre Madeiro. Einige Fahrgäste seien aus dem Bus herausgeschleudert worden. "Einige wurden unter dem Fahrzeug eingeklemmt", sagte Madeiro bei einer Pressekonferenz. "Es war ein sehr schlimmer Unfall, sogar untypisch."
Tödliche Verkehrsunfälle sind in Brasilien nicht unüblich. Im Oktober vergangenen Jahres kamen im Nordosten Brasiliens, im Bundesstaat Pernambuco, 17 Menschen ums Leben, als ein Fahrer die Kontrolle über einen Bus verlor.