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Bei zahlreichen Gedenkveranstaltungen zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht haben Politiker vor Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit gewarnt. Besonders mahnende Worte fanden Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Vorsitzende des Zentralrates der Juden, Charlotte Knobloch.
In der Reichspogromnacht vom 9. zum 10. November 1938 wurden deutschlandweit rund 1400 Synagogen sowie unzählige jüdische Geschäfte und Wohnungen zerstört. Inzwischen leben die jüdischen Gemeinden in Deutschland wieder auf. Doch die Folgen jener Nacht sind auch heute noch spürbar.
1918 die Ausrufung der Republik, 1923 der Hitler-Putsch, 1938 die Reichspogromnacht und 1989 der Fall der Berliner Mauer: Bei vier Ereignissen an einem 9. November wurden Weichen gestellt, die das "Schicksal Deutschlands" entscheidend beeinflussten.
Google macht jetzt auch Politik. Zwischen der Erinnerung an Mauerfall und Kristallnacht platziert der Internet-Riese den Versuch, in Berlin eine Speakers? Corner nach Londoner Vorbild einzurichten. Historiker, Hacker, Senioren und Google-Kritiker haben das Wort.
Politiker haben 15 Jahre nach dem Mauerfall die Leistung der Ostdeutschen gewürdigt. Gedenkfeiern gab es auch zu einem anderen Jahrestag: der Reichspogromnacht.
21 Tote. Über 500 Verletzte. Die Loveparade-Tragödie hat Spuren in Duisburg hinterlassen. Der Bürgermeister ist im Amt geblieben. Trotz massiver Proteste. Nun kommt es wieder zum Showdown.
Im Beisein von Bundespräsident Christian Wulff ist am Freitag in Mainz eine neue Synagoge feierlich eingeweiht worden.
Im Beisein von Bundespräsident Christina Wulff ist am Freitag in Mainz eine neue Synagoge feierlich eingeweiht worden.
Niemand hat die Absicht, eine Mauer einzureißen: 20 Jahre nach dem Mauerfall kann von deutscher Einheit keine Rede sein. stern-Reporter Holger Witzel, geboren in Leipzig, schreibt ab jetzt wöchentlich in seiner Kolumne über deutsch-deutsche Vorurteile und die Stimmung in Ostdeutschland.
Einer palästinensischen Großfamilie droht nach 17 Jahren die Abschiebung. Pfarrerin Carolin Simon-Winter kämpft für die Khateebs. In einem Gastbeitrag für stern.de erklärt sie, warum.
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