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Bei einer Razzia in Buenos Aires gegen Frauenhandel und Zwangsprostitution sind vier Verdächtige festgenommen worden.
Experten warnen: Die Zwangsprostitution mit Mädchen aus Osteuropa nimmt auch in Deutschland weiter zu. Zu den Kunden zählen in dieser Jahreszeit gern auch ansonsten brave Deutsche. Die Strafen sind viel zu lasch.
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries will die Situation von Zwangsprostituierten verbessern. Deren Freier sollen zukünftig bestraft werden, wenn sie die Zwangslage der Prostituierten ausnutzen. Kritiker des Vorschlags stellen dessen Praxistauglichkeit infrage.
Millionen Menschen werden traurig sein, wenn am 9. Juli die WM ein Ende findet. Doch ganz anders die Stimmung in den Bordellen Deutschlands: Hier herrschte während des Turniers tote Hose. Positiv ist allerdings: Auch die Zwangsprostitution stieg nicht an.
Experten rechnen zur WM mit einer massiven Zunahme von Zwangsprostituierten. Die Rede ist von 40.000 unfreiwilligen Dienstleisterinnen. In der Rotlicht-Szene wird diese Zahl allerdings heftig dementiert.
Der südkoreanische Präsident Lee Myung Bak hat von Japan Entschädigung für die Zwangsprostitution südkoreanischer Frauen in japanischen Militärbordellen während des Zweiten Weltkriegs gefordert.
Union und FDP wollen härter gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution vorgehen.
Theresienstadt, Auschwitz, Buchenwald - drei KZ überlebte der tschechische Schriftsteller Arnost Lustig, auf dem Weg nach Dachau gelang ihm die Flucht. Später verarbeitete er die furchtbaren Erlebnisse in zahlreichen Büchern. Nun ist Lustig im Alter von 84 Jahren einer Krebserkrankung erlegen.
Für die Kämpfer gegen die Zwangsprostitution ist die Fußball-WM ein willkommener Anlass: Mit brutalen Plakaten, Trillerpfeifen, "Roten Karten" und Fußballstars wollen sie gegen sexuelle Ausbeutung kämpfen.
Freie Fahrt für rund 400 Millionen Europäer: Seit Mitternacht gilt die Erweiterung des Schengen-Raums. Damit fallen künftig die Grenzkontrollen zu den osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten und Malta weg. Doch nicht jedem war nach Sekt am Schlagbaum: Es gibt auch Ängste vor Sicherheitsrisiken.
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