Tausende Kraniche kehren zurück: Wer Glück hat, kann ein faszinierendes Schauspiel erleben. Welche Gegenden sind bei den Vögeln beliebt? Und warum ziehen so viele weiter, während andere hier brüten?
Kraniche fliegen über einen Wald in der Nähe der südwestfranzösischen Ortschaft Arjuzanx. Seit den jüngsten Fällen der hochpathogenen aviären Influenza (HPAI) in Deutschland und Frankreich stehen die Vögel unter besonderer Beobachtung.
Über eine halbe Million Hühner, Gänse und Puten mussten wegen der Vogelgrippe gekeult werden. Was das finanziell für die Geflügelbauern bedeutet – und für den Weihnachtseinkauf.
Der Kranich macht in Deutschland derzeit keine gute Zeit durch, die Vogelgrippe lässt Tausende verenden. Bedroht sind nicht nur Wildvögel. Auch Nutztierhalter sind in Sorge.
In Brandenburg und anderen Bundesländern registrieren die Behörden derzeit den bislang größten Ausbruch von Vogelgrippe bei Wildvögeln. Das in seiner Größenordnung bislang einmalige Seuchengeschehen betreffe vor allem Kraniche, deren Herbstzug sich derzeit auf dem Höhepunkt befinde, teilte das Landesumweltamt am Mittwoch in Potsdam mit. Daher sei mit einer signifikanten Zunahme der Todesfälle sowie einer raschen Verbreitung in Mitteleuropa und auf dem Zugweg nach Spanien zu rechnen.