Wer seinen Gaumen verwöhnen will, muss nach Südafrika. Viele Länder haben in der Kap-Küche mitgemischt und nur das Beste hat überlebt. Von Birgit Knop
Die traditionelle Kap-Küche verrät viel über die Einwanderungsgeschichte des Landes. Inspiration kam von den Kap-Malaiien, indischen Einwanderern, Chinesen, die in den Minen arbeiteten, von Holländern, die sich als erste Europäer niederließen, von Portugiesen, Franzosen und Deutschen. Sie alle brachten unterschiedliche Koch- und Essgewohnheiten mit und rührten in den Töpfen der südafrikanischen Küche. Heute kann sich die Gemeinschaftsarbeit von Buren, Asiaten, Afrikanern und Hugenotten sehen lassen, denn sie filterten von allen Einflüssen nur das Beste heraus. Liebhaber kulinarischer Genüsse geraten angesichts der unglaublichen Geschmacksvielfalt ins Schwärmen.