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Die Bundesregierung und die niedersächsische Landesregierung wollen die radioaktiven Abfälle so schnell wie möglich aus dem maroden Atommüll-Lager Asse bergen.
Der Bundestag berät heute über eine schnellere Rückholung von 126 000 Fässern mit schwach und mittelradioaktiven Abfällen aus dem maroden Atommülllager Asse. Die Grünen meinen, dass es durch die Anwendung des strengen Atomrechts und viele Auflagen zu starken Verzögerungen komme.
Der Deutsche Bundestag hat am Freitag über die Möglichkeiten einer schnelleren Bergung des Atommülls aus dem maroden Lager Asse in Niedersachsen beraten.
Niedersachsens neuer Umweltminister Stefan Birkner (FDP) will die Problemlösung im maroden Atommülllager Asse II durch ein Ausnahme-Gesetz beschleunigen.
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und dem niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander (FDP) vorgeworfen, durch zu viel Bürokratie die geplante Rückholung der Atomabfälle aus dem maroden Endlager Asse zu behindern.
Grüne und SPD haben den für die Asse zuständigen Ministern vorgeworfen, die Rückholung des Atommülls aus der maroden Schachtanlage zu hintertreiben.
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) geht offenbar davon aus, dass der Atommüll aus dem einsturzgefährdeten Atommülllager Asse II bei Wolfenbüttel nicht mehr von dort geborgen werden kann.
Nach dem CDU-Parteitagsbeschluss zu einem Hilfsfonds für Region um das Atommülllager Asse hat SPD-Chef Sigmar Gabriel vor einem "Ablasshandel" gewarnt.
Im maroden Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel können nun erstmals probeweise Lagerkammern angebohrt werden, womit die geplante Rückholung der strahlenden Abfälle vorbereitet werden soll.
Das Bundesamt für Strahlenschutz hat im maroden Atommülllager Asse Redkordwerte an radioaktivem Caesium gemessen - der Wert lag um das 24-fache über dem Erlaubten und hat sich binnen drei Jahren offenbar mehr als verdoppelt. Die Ergebnisse zeigen: Bei der geplanten Rückholung des Atommülls drängt die Zeit.
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Die Asse ist ein bis 234 m hoher Höhenzug östlich von Wolfenbüttel im Landkreis Wolfenbüttel im östlichen Niedersachsen. Die Durchschnittshöhe der flächenmäßig kleinen Asse (6 km lang und 2 km breit) beträgt 200 m ü. NN, womit sie die nähere Umgebung um rund 100 m überragt. Die höchste Erhebung ist mit 234 m die Remlinger Herse. Bei gutem Wetter gewährt der Höhenzug Ausblicke auf den Elm, den Harz und auf die fruchtbaren Lössflächen der Schöppenstedter und der Remlinger Mulde.