Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt in der Regel nur einen Teil der Kosten im Pflegefall ab. stern.de erklärt die Leistungen der staatlichen Pflichtversicherung und sagt, was private Zusatzversicherungen bieten.
Die Pflegeversicherung ist eine Pflichtversicherung und soll einen Teil der Kosten übernehmen, die im Pflegefall auftreten. Die Zahl der Betroffenen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, mehr als 2,4 Millionen Menschen in Deutschland gelten derzeit als pflegebedürftig. Darunter versteht man Menschen, die sowohl bei der körperlichen Grundpflege, beim Einkaufen, Kochen, Putzen oder auch beim Aufstehen, Hinlegen oder An- und Ausziehen für mindestens sechs Monate dauerhafte und regelmäßige Hilfe brauchen.
Das Thema Pflege ist äußerst komplex. Ob jemand pflegebedürftig ist, muss immer ein Gutachter feststellen, meist ein Arzt oder eine Pflegekraft des Medizinischen Dienstes. Im Auftrag der jeweiligen Pflegekasse stattet dieser dem Pflegebedürftigen einen etwa einstündigen Hausbesuch ab. Für den Antragssteller empfiehlt es sich, vorher eine ausführliche Beratung durch die eigene Krankenkasse oder einen Pflegedienst zu suchen.
Doch wie funktioniert die staatliche Pflegeversicherung eigentlich und wann ist eine private Zusatzversicherung sinnvoll? stern.de beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema Pflegeversicherung.