Viele Köche verderben den Brei - das gilt auch für Futtermittel. An der Produktion sind viele Hersteller und Händler beteiligt, daher kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau sagen, wo das Dioxin in das Futtermittel gelangte. Die Grafik zeigt, dass es verschiedene Verursacher geben kann. Von Hauke Andersen und Swantje Dake
Der Verdacht hat sich bestätigt: Im Futterfett einer Firma aus Schleswig-Holstein war deutlich zu viel Dioxin. Immer mehr Bundesländer trifft der Skandal. Doch wer zahlt für die Schlamperei beim Tierfutter? Bauern wollen die Hersteller in die Pflicht nehmen.
Dioxinverseuchtes Tierfutter Vertrauen ist weg, Kontrolle wäre gutEs war nur Zufall, dass das mit Dioxin verseuchte Futter entdeckt wurde. Ein wirksames Kontrollsystem existiert nicht in Deutschland - den Essenspanschern sind Tür und Tor geöffnet.
Dioxin-Skandal Futtermittel-Probe lag einen Monat ungetestet im LaborWomöglich hätte der Dioxin-Skandal deutlich früher erkannt oder gar verhindert werden können: Bereits Ende November wurde eine Probe des verseuchten Futtermittels gezogen - aber erst Ende Dezember untersucht. Schlamperei? Oder dem Mangel an Kontrolleuren geschuldet?