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Autobahnen: Offenbar härtere Strafen für Drängler geplant

Einem Zeitungsbericht zufolge will das Bundesverkehrsministerium Drängler auf Autobahnen noch härter bestrafen als bisher. Ein Grund für diese Verschärfung: rasende Kleintransporter.

Drängler auf Autobahnen sollen offenbar noch in diesem Jahr härter bestraft werden. Das Verkehrsministerium plane bei grob verkehrswidrigen Verstößen die Anhebung der Geldbuße von 150 auf 250 Euro, berichtete die "Saarbrücker Zeitung". Zudem solle das Fahrverbot von bisher einem Monat auf drei Monate verlängert werden.

Auslöser für die Verschärfung sind nach Informationen des Blattes steigende Unfallzahlen bei Kleintransportern. Diese stark motorisierten und oftmals schwer beladenen Fahrzeuge würden in der Regel den erforderlichen Mindestabstand erheblich unterschreiten.

Ab einer Geschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde sollen je nach Abstand zum nächsten Fahrzeug die neuen Bußgelder 60, 100, 150 und im Extremfall 250 Euro betragen. Ein Fahrverbot solle nach den Plänen des Ministeriums zukünftig schon dann verhängt werden, wenn Drängler einen Sicherheitsabstand von 24 Metern unterschreiten. Bisher muss der Führerschein bei weniger als 16 Metern abgegeben werden.

AP / AP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.