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Autobahnen: Offenbar härtere Strafen für Drängler geplant

Einem Zeitungsbericht zufolge will das Bundesverkehrsministerium Drängler auf Autobahnen noch härter bestrafen als bisher. Ein Grund für diese Verschärfung: rasende Kleintransporter.

Drängler auf Autobahnen sollen offenbar noch in diesem Jahr härter bestraft werden. Das Verkehrsministerium plane bei grob verkehrswidrigen Verstößen die Anhebung der Geldbuße von 150 auf 250 Euro, berichtete die "Saarbrücker Zeitung". Zudem solle das Fahrverbot von bisher einem Monat auf drei Monate verlängert werden.

Auslöser für die Verschärfung sind nach Informationen des Blattes steigende Unfallzahlen bei Kleintransportern. Diese stark motorisierten und oftmals schwer beladenen Fahrzeuge würden in der Regel den erforderlichen Mindestabstand erheblich unterschreiten.

Ab einer Geschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde sollen je nach Abstand zum nächsten Fahrzeug die neuen Bußgelder 60, 100, 150 und im Extremfall 250 Euro betragen. Ein Fahrverbot solle nach den Plänen des Ministeriums zukünftig schon dann verhängt werden, wenn Drängler einen Sicherheitsabstand von 24 Metern unterschreiten. Bisher muss der Führerschein bei weniger als 16 Metern abgegeben werden.

AP / AP
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