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Audi A4 / S4 2012 Blitzende Augen und gezügelter Verbrauch


Der A4 ist das Arbeitspferd von Audi. Zehn Millionen Mal wurde der Bestseller bisher verkauft. Zum Jahreswechsel wird das Modell optisch aufgefrischt. Neue Motoren setzen den A4 auf Spardiät.

Mitten im Lebenszyklus eines Modells sollte man keine Wunder erwarten, doch beim Facelift des A4 hat Audi weit mehr als nur das Nötigste getan. Kein Wunder: Im nächsten Jahr muss der A4 mit einem nagelneuen 3er BMW konkurrieren.

Die äußeren Veränderungen des A4 2012 betreffen im Wesentlichen Front und Motorhaube. Die Motorhaube wurde gewölbter gestaltet, bei der Frontansicht fallen die flachen Nebelscheinwerfer und die kantigen Lufteinlässe auf. Der A4 Allroad Quattro hebt sich durch runde Nebelscheinwerfer von seinen Geschwistern ab.

Zudem wurden bei allen Modellvarianten die Frontscheinwerfer leicht modifiziert. An der Unterkante bekommen sie eine wellenförmigen Linie mit neuer LED-Technik. Der helle Lidstrich beim A4 entspricht jetzt dem Niveau der neueren Modelle in der Flotte. Auch der Singleframe-Grill wird mit angeschrägten oberen Kanten modernisiert. Der neue A4 ist in 15 Farben bestellbar, darunter finden sich nun vier neue Farbtöne. Die Preise bleiben nahezu gleich. Der A4 2.0 TFSI beispielsweise kostet 475 Euro mehr. Er steht jetzt mit 35.425 Euro in der Liste.

Die Karosserie hat sich um wenige Millimeter verändert. Die Limousine ist 4,70 Meter lang, A4 Allroad Quattro und der S4 4,72 Meter. In der Breite beträgt der Unterschied mit 1,83 Meter beziehungsweise 1,84 Meter einen Zentimeter. Im Innenraum stehen neue Lenkräder mit Chrom- und Hochglanzeinlagen zur Wahl. Das Sportlederlenkrad gibt es mit unten abgeflachtem Kranz. Mit vier statt acht Tasten kommt ab sofort das Navigationssystem MMI Navigation plus aus.

Spritsparen ist Serie

Motorenseitig bietet Audi je sechs Turbodiesel und vier Benziner an. Verbrauchsreduzierende Maßnahmen wie das Start-Stopp-System und das Rekuperationssystem sind durchgängig Serie. Neu ist der 2.0-Liter Turbodiesel mit 163 PS. Er soll auf 100 Kilometern mit 4,4 Liter Diesel auskommen, was einem CO2-Ausstoß von 115 Gramm pro Kilometer entspricht. Auf der Seite der Benzinmotoren gibt es nun ein neues 1,8-Liter-Aggregat, lieferbar für Limousine und Avant. Der Vierzylinder sorgt mit 170 PS und 320 Nm Drehmoment für Vortrieb. Der Verbrauch in der A4-Limousine beschränkt sich im Mittel auf 5,6 Liter pro 100 km, sprich 134 Gramm CO2 pro Kilometer. Gegenüber dem Vorgängermotor ist der Verbrauch um 19 Prozent zurückgegangen. Der Einsteiger-Benziner ist der A4 1.8 TFSI mit 120 PS. Das Topmodell, der S4, verfügt mit seinem V6-Motor über eine Leistung von 333 PS. Der Verbrauch des S4 soll durchschnittlich 8,0 Liter pro hundert Kilometer betragen. Er beschleunigt in 5,0 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht elektronisch begrenzte 250 km/h. Der überarbeitete Audi S4 wurde an den Scheinwerfern, den Stoßfängern, den Lufteinlässen, den Lackfarben sowie im Innenraum leicht modifiziert.

Limousinen- und Avant-Modelle mit Frontantrieb rollen serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe vom Band. Optional stehen je nach Modell die S-Tronic oder die stufenlose Multitronic bereit. Neu in allen Modellen der Baureihe ist die elektromechanische Servolenkung. Beim Bremsen auf einseitig rutschigem Untergrund wirkt sie dem Schiefziehen mit leichten Eingriffen entgegen. Gleichzeitig reduziert sie den Kraftstoffverbrauch um bis zu 0,3 Liter auf hundert Kilometern, da sie bei Geradeausfahrten keinerlei Energie verbraucht.

Marcel Sommer, Press-Inform

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