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Technik: Mercedes Concept BlueZero: Die grüne Null

Was Chevrolet sein Volt und BMW sein Elektro-Mini ist den Stuttgarter Autobauern das Concept BlueZero. Wir haben in dem visionären Mercedes ein paar Runden gedreht. Sieht so die Zukunft aus?

Die Mercedes-Einstiegsmodelle der A- und B-Klasse haben in den vergangenen Jahren nicht nur Applaus bekommen. Bei vielen Kunden beliebt, schafften sie es dennoch nicht, auf den Kleinwagentrend aufzuspringen. Ihre Kundschaft gehört eher zu den älteren Semestern - und da ist der modische Trend zum Imagemodell weniger ausgeprägt als der zur Alltagstauglichkeit.

Doch die große Zeit der B-Klasse könnte bald kommen - nicht nur, weil Mercedes in die nächste Generation mehr Emotionalität packen will. Die B-Klasse soll neben den bewährten Antrieben vor allem auch auch mit drei verschiedenen elektrischen Antriebskonzepten in Serie gehen.

Der visionäre Mercedes E-Cell bietet als erstes Modell aus dem BlueZero-Dreigestirn einen rein elektrischen Antrieb. Gestartet wird das E-Auto lautlos. Und genau so setzt sich der Fünftürer im Studien-Design einer künftigen B-Klasse auch in Bewegung. Das Surren ist kaum merkbar. Und auch die Reifen lassen bei langsamer Fahrt so gut wie keine Abrollgeräusche in den Innenraum.

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Die zweite Kurve bei langsamer Fahrt – dann ein Knarzen. "Das ist die Verkleidung am Lenkrad", sagt Entwicklungsingenieur Volker Meyer entschuldigend: "Wir fahren eben einen Prototypen, den wir in Handarbeit gebaut haben. An die Verkleidung müssen wir noch einmal ran." Zeit dafür bleibt ja noch.

Die Akkus befinden sich im heute modellüblichen Sandwichboden. Der soll mit der Einführung von neuer A- und B-Klasse bei den herkömmlich motorisierten Fahrzeugen der Vergangenheit angehören. Aber bei den Ökoversionen, für die das Konzept ohnehin mal ursprünglich gedacht war, hält Mercedes an dem Baukonzept fest, dass Nebenaggregate, Akkus und weitere Module nahezu spurlos im Unterboden aufnehmen kann.

Die Dauerleistung des BlueZero E-Cell liegt bei 70 kW/95 PS, die Spitzenleistung beträgt 100 kW/136 PS. "Rein elektrisch angetrieben kann der Wagen bis zu 200 Kilometer zurücklegen", verspricht Meyer.

Die schweren Akkus liegen flach im Unterboden - und so erfreut der E-Cell bei flotter Kurvenfahrt mit einem tiefen Schwerpunkt und angenehm geringen Wankbewegungen. Das hat jedoch auch seine Schattenseiten: Das Leergewicht des Prototypen liegt bei geradezu astronomischen 1,9 Tonnen. So schwer sind aktuell Luxuslimousinen der Oberklasse. Ein Serienmodell dürfte künftig aber kaum mehr als 1,4 Tonnen auf die Waage bringen. Dann lassen sich auch die rund 500 Liter Gepäckraum mit 450 Kilogramm Zuladung entsprechend sinnvoll nutzen.

Drei zur Wahl

Der BlueZero E-Cell ist kein Einzelgänger. Als einer von immer weniger Autoherstellern hält Mercedes an der Entwicklung der Brennstoffzelle fest. Eine erste Kleinserie soll Ende des Jahres realisiert werden - ebenfalls in einer B-Klasse. 100 kW/136 PS und 320 Nm sollen für einen ebenso kraftvollen wie sparsamen Vortrieb sorgen.

Auf 100 Kilometern soll das Brennstoffzellen-Modell weniger als drei Liter verbrauchen. Der BlueZero F-Cell unterscheidet sich vom E-Cell nur durch die verbaute Brennstoffzelle. Optik und Technik sind ansonsten nahezu identisch. Die Reichweite verdoppelt sich auf rund 400 Kilometer.

Die Zukunft der seit vielen Jahren mit großem Kostenaufwand vorangetriebenen Brennstoffztellentechnik scheint dennoch ungewiss. Viele Firmen haben sich wegen der hohen Kosten und der großen Fortschritte bei Verbrennungsmotoren und Akkutechnik von der Saubermann-Technologie Brennstoffzelle abgewandt. Hauptproblem ist jedoch nicht die Technik im Auto selbst - es ist die flächendeckende Versorgung mit Wasserstofftankstellen.

Am besten scheinen daher aktuellen die Aussichten für eine Kombination aus Elektroantrieb und Verbrennungsmotor. So setzt Mercedes ähnlich wie Chevrolet mit dem Volt und Opel mit dessen europäischem Zwilling Ampera auf einen dritten Prototypen: den BlueZero E-Cell Plus. Der verfügt neben dem Elektromotor über einen zusätzlichen Verbrennungsmotor, der mit gewöhnlichem Benzin befeuert das Elektromodul antreibt.

Rein elektrisch kann man mit ihm bis zu 100 Kilometer weit elektrisch fahren - dann setzt der Range Extender als Stromgenerator ein und verlängert die Reichweite auf bis zu 600 Kilometer.

Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM
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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?