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FAHRZEUGSTUDIE: Ein Mercedes, der vier Wünsche auf einmal erfüllt

Die Mercedes-Studie Vision GST ist Reiselimousine, Kombi, Großraumfahrzeug und »Sport-Utility-Vehicle« in einem und soll eine völlig neue Fahrzeugklasse definieren. Wir stellen das Konzept vor.

Mit dem Konzeptfahrzeug Vision GST präsentiert Mercedes-Benz ein völlig neuartiges Fahrzeugkonzept. Die Vision GST ist Reiselimousine, Kombi, Großraumfahrzeug und »Sport-Utility-Vehicle« (SUV) in einem. Vor allem aber soll die Mercedes-Studie ein Automobil mit beispiellosem Erlebnis-Faktor sein, das dem Begriff Langstrecken-Fahrgenuss neue Bedeutung verleiht. Die Buchstabenkombination GST steht für »Grand Sports Tourer«.

Ein Auto für jede Gelegenheit

»Die Studie ist die Antwort auf die häufig gestellte Frage unserer Kunden nach einem stilistisch anspruchsvollen, fahraktiven und technisch hochwertigen Auto für jede Gelegenheit. Nach einem Auto, das viel Platz für Familie, Freizeit, Reise oder Beruf bietet, sich gleichzeitig aber auch durch perfekte Fahrdynamik und souveräne Fahrleistungen auszeichnet.« So definiert PKW-Vorstand Jürgen Hubbert das Konzept der Vision GST.

Sportlich-elegantes Design mit Stilelementen eines Sportwagens

Das dynamische Erscheinungsbild der Vision GST wird vor allem durch die markante bogenförmige Dachlinie, die A- und C-Säule in leichtem Schwung miteinander verbindet, geprägt. Sie betont die lang gestreckte Silhouette der Fahrzeugstudie und symbolisiert unmissverständlich, dass unter dieser geräumigen Karosserie durchaus ein sportliches Herz schlägt. Die großen 22-Zoll-Räder und die keilförmige Linienführung der Seitenpartie verstärken diesen Eindruck.

Schmetterlings-Türen als Blickfang

Von der Frontscheibe bis zum Heck erstreckt sich im Dachbereich eine große Scheibenfläche aus speziellem elektrochromem Glas, dessen Tönung die Insassen je nach Sonnenintensität per Knopfdruck verändern können. Ebenso markant sind die Seitenfenster der Design-Studie: Durch den Verzicht auf eine B-Säule entsteht eine große Scheibenfläche, die den sportlichen Auftritt des Fahrzeugs verstärkt. So genannte Schmetterlings-Türen öffnen sich gegenläufig in einem Winkel von jeweils 90 Grad und bieten damit einen einzigartigen Ein- und Aussteigekomfort.

Holz, Leder und Aluminium dominieren das Interieur

Edle, handwerklich verarbeitete Materialien wie Holz, Leder und Aluminium dominieren das Interieur-Ambiente der Vision GST. Ein aufwändiges Lichtkonzept mit neuartigen Leuchtfolien im Dachhimmel, in den Türverkleidungen und am Mitteltunnel verstärkt die wohnliche Atmosphäre. Fahrer, Beifahrer und die Fondinsassen machen es sich auf komfortablen, elektrisch einstellbaren Einzelsitzen mit integriertem Gurtsystem bequem. Darüber hinaus steht im Fond eine dritte Sitzreihe für zwei weitere Mitfahrer zur Verfügung, sodass die Vision GST bequem Platz für insgesamt sechs Passagiere bietet.

Blickfang der Instrumententafel ist eine ebenfalls optisch frei schwebende, aus zwei Aluminiumpaneelen und getöntem Glas gestaltete Mittelkonsole, die Farbbildschirm, CD-Spieler, Autoradio sowie einen Großteil der Bedienelemente beherbergt. Der Monitor gehört zum Navigationssystem; er wird von einer neuartigen Software gesteuert, die Richtungspfeile, Straßenkarten oder andere grafische Anzeigeelemente mit einem räumlich wirkenden Tiefeneffekt auf das Display projiziert. Auch die blau schimmernden Cockpit-Instrumente zeichnen sich durch diese moderne Anzeigetechnik aus.

Hightech-Ausstattung mit wegweisenden Innovationen

Unter der Motorhaube der Vision GST schlägt das Herz des 5,5-Liter-V8-Triebwerks aus dem Hause Mercedes-AMG, der 265 kW/360 PS leistet. Der elektronisch gesteuerte Allradantrieb 4-ETS aus der M- und G-Klasse gehört ebenso zur Technikausstattung der Fahrzeugstudie wie die Luftfederung AIRMATIC und das neuartige Hochdruck-Bremssystem Sensotronic Brake Control. Die groß dimensionierten Bremsscheiben bestehen aus kohlenstofffaserverstärkter Keramik. Den Insassenschutz perfektioniert das neuartige Sicherheitssystem PRE-SAFE, das eine drohende Kollision im Voraus erkennt und bereits vor dem Aufprall die Gurtstraffer aktiviert. Die Vision misst in der Länge 5,15 Meter und hat damit die Abmessungen einer Langversion der S-Klasse. Der Radstand der Designstudie beträgt 3,22 Meter.

Weiterentwicklung der Studie »beschlossene Sache«

Ob die Studie so in Serie geht ist noch fraglich. Vielmehr sollen Elemente des Konzepts in eine neue Fahrzeug-Klasse übergehen. Jürgen Hubbert dazu: »Die Vision GST ist Wegbereiter einer neuen faszinierenden Mercedes-Klasse, deren Entwicklung wir inzwischen beschlossen haben.« Ob sich ein Durchschnittsverdiener diese Vision jeweils wird verwirklichen könnnen, bleibt fraglich.

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.